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Provinzdisco

Boah Leute, am Samstag war ich zickig. Richtig zickig. Jaaa, auch das gibts. Man sagt mir ja immer die Ruhe selbst nach, aber Samstag Nacht hab selbst ich in bester Dreijährigen-Manier mit dem Fuß aufgestampft und geschrien: “I mog aba neeeeed!”

Geholfen hat’s nix, ich musste mich letzten Endes dann Papa Spaß, Dr. Specht und der Megaperle geschlagen geben und bin mit selbigen in der legendären Landshuter Diskothek fass“Diederennamehiernichtgenanntwerdendarf” aufgelaufen.

Als Landshuter kennt man die Lokalität ja, allen anderen möchte ich hier nun einen kleinen Einblick in den wahnsinnigsten aller wahnsinnigen Provinz-Amüsierschuppen geben:

“Diederennamehiernichtgenanntwerdendarf” existiert schon eine Ewigkeit, man munkelt, dass schon Herzog Georg seine Jadwiga dort abgeschleppt hat, bevor er dann 1475 ganz standesgemäß die Landshuter Hochzeit ausrichtete….. Heute sehen Diskotheken in der Regel anders aus, und das aus gutem Grund. Man fühlt sich in der Zeit zurückversetzt, und da hilft es auch nicht, dass man erstmal ganz wichtigtuerisch an der Tür klingeln muss, bevor irgendsoein Hiwi von Türsteher einem Einlass gewährt. Immerhin, “Du kummst hier ned rein!” gibts da nicht.

Kaum eingetreten, erschlägt Dich rechter Hand eine prähistorische Tanzfläche, auf der volltrunkene Mittfünfzigerinnen ihre cellulitebehafteten Hüften schwingen und dabei höllisch aufpassen müssen, dass nicht versehentlich die ein oder andere Krampfader platzt. An der Bar hingegen Männerüberschuss, allerdings ein äußerst zweifelhafter. Auf der einen Seite goldkettchenbehängte, billige Polyesteranzüge tragende Typen, die Haare mit Pomade zurückgekämmt (meiner Meinung nach übrigens ein untrügliches Zeichen für Koksnasen. Das ist die Kokser-Code-Frisur, wetten?) und stets ein Auge auf die Tanzmäuse, wer weiß, wer weiß, vielleicht ist da ja das ein oder andere Pferdchen dabei, das man für ein paar Euros noch einige Jahre laufen lassen könnte. Die andere Seite der Bar wird belagert von diversen älteren Herren, allesamt minderbemittelt, ungewaschen und schlecht gekleidet, dafür halt scheiße fucking reich, jeder ein geschätzt 15jähriges Thai-Mädchen auf dem Schoß. Widerlich, wie diese alten Säcke vor ihren Kataloggespielinnen einen auf dicke Hose machen, da fällt mir echt nix mehr ein.

Wo Du hinschaust, das blanke Elend in Reinkultur, und Du dankst Gott, dass Du doch noch nicht gaaaaaanz so alt bist, normale Menschen um Dich rum hast und diesen Laden nur betrittst, um ein bißchen Freak Show zu gucken. Aber ganz ehrlich, da guck ich künftig dann doch lieber RTL2 und verdränge, dass es solche Gestalten im wahren Leben tatsächlich gibt.

Und sollte ich in 20 Jahren wider Erwarten tatsächlich einmal so einsam und verzweifelt sein, dass selbst “Bauer sucht Frau” mich ablehnt, dann weiß ich ja wo ich hingehen kann. Dann pack ich meine Orangenhaut, die Hängetitten und sämtliche Krampfadern auch in ein neonfarbenes Minikleid, kauf mir hässliche Schuhe dazu und schwebe mit den anderen Gremlins zu den Klängen von Andrea Berg über die Tanzfläche.

In diesem Sinne,

fröhliches Altern!

Eure Diskopraline

Ach ja, Andrea Berg will ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Also, schnell sieben Schnaps gezogen, Ohren zu und PLAY!

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Das ist das Ergebnis wenn Pralinchen, die ja bekanntermaßen eine Frau und somit dem Shoppingwahn erlegen ist, eine Messe besucht. In diesem Fall die Transport Logistic in München.

Man beachte den schicken MP-3-Player mit den Original-Unterschriften von Toto & Harry. Quasi ein Promi-Souvenir, leider war Robbie Williams kurzzeitig verhindert, jetzt musste ich mit zwei leicht grenzwertigen Fernsehpolizisten Vorlieb nehmen *grummel*, aber egal, immerhin waren die zwei noch nicht im Dschungelcamp, also ist das Autogramm immer noch super und ich muss mich nicht dafür schämen.

Schön ist auch die Gummikeule, keine Ahnung wen ich damit verprügeln könnte (äh…. Scha-atz???), aber es schadet ja nie, sowas zu besitzen. DHL war übrigens super spendabel und hat gleich mal sauber eine komplette Packset-Box gefüllt mit Radio, USB-Maus und einer Brotzeitdose rausgehauen. Ok, das Radio funktioniert nicht, die USB-Maus brauch ich nicht und die Brotzeitdose ist mir viel zu peinlich als dass ich sie je benutzen würde, aber immerhin, die Schachtel ist super, jetzt wo ich mich endlich durchgerungen habe, meine Uralt-Lederjacke bei ebay zu verticken. Danke, DHL!

Hach, ich liebe Werbegeschenke. Man wird auf so einer Messe richtiggehend gierig, wenns darum geht, unnötigen Kram abzustauben. Weil wirklich brauchen tu ich davon nix. Aber es ist ein schönes Gefühl, Dinge geschenkt zu bekommen. Und wenns nur der vierhundertneununddreißigste Kugelschreiber ist.

In diesem Sinne,

fröhliches Horten. Vielleicht sehen wir uns ja auf der nächsten Messe. Ich bin wie immer die, die an jedem Stand um ein Goody Bag bettelt…

Sammelnde Grüße

Euer Tütenpralinchen

In Ewigkeit. Amen.

Kommenden Sonntag muss Pralinchen in die Kirche. Der Neffe meines Liebsten wird kommu…?…. kommuni…?…kommanu…?.. naja, er feiert eben Erstkommunion.

Und ganz abgesehen davon, dass ich irgendwie immer noch unsicher bin ob ein Eimer Schaumzucker-Mäuse in Verbindung mit einer kleinen Finanzspritze ein angemessenes Geschenk für einen Neunjährigen ist, bin ich auch in absoluter Panik, was diese Kirchen-Sache angeht.

Vorab muss ich vielleicht sagen, dass ich vor etlichen Jahren aus der Kirche ausgetreten bin. Zwar war ich evangelisch getauft und kam somit nie mit erzkonservativen Dorfpfarrern alias katholischen Religionslehrern in Berührung (unsere damalige evangelische Religionslehrerin hätte gut und gerne auch fürs Dr.-Sommer-Team arbeiten können oder zusammen mit Verona Feldpooth eine abendliche Erotik-Talkrunde im TV moderieren, aber egal, so kamen wir immerhin ganz zeitig an sämtliche Informationen bzgl. Bienchen und Blümchen und soweit ich weiß war aufgrunddessen auch bis zur Zehnten keine von uns Mädels schwanger. Also keine von uns evangelischen Mädels ;-) )

Mein Kirchenaustritt hat (neben der praktischen Sache mit der Kirchensteuer) eher damit zu tun, dass ich mit Kirche an sich nicht viel anfangen kann. Ob ich gläubig bin oder nicht, spielt dabei keine allzugroße Rolle, aber, ganz ehrlich, ich könnte die Frage gar nicht wirklich beantworten.  Quasi Agnostikerin. Ich schließe einen Gott nicht generell aus, aber die Evolution erscheint mir zu plausibel als dass ich mich nur auf die Geschichte von Adam, Eva und dem blöden Apfelbaum verlassen würde. Ganz abgesehen davon widerstrebt mir diese Unterwürfigkeit, die mir im Gottesdienst begegnet.

Klar bin ich voller Sünde! Hallooooo! ICH bin’s! Aber muss ich deshalb jede Woche einem echo-poperei senilen Kuttenträger alle meine Fehler beichten, danach acht Millionen “Ave Maria” beten und am nächsten Tag dann in der Zeitung lesen, dass mein gütiger Beichtvater gerade zugegeben hat, in den letzten 20 Jahren sämtlichen Ministranten seiner Pfarrei ein bißchen zuuuu nahe gekommen zu sein? Diese Verlogenheit passt einfach nicht in meine Denke. Genauso wie alle Oberen dieser seltsamen Institution, die  guten Gewissens zuschauen können wie Millionen Menschen an Aids verrecken, schließlich sind Kondome ja Teufelswerk….

Aber ich schweife ab. Mein eigentliches Problem (ganz abgesehen von meiner generellen Unentschiedenheit zwischen Darwin und dem Big Boss) liegt eher darin, dass ich eben am Sonntag einer katholischen Messe “beiwohnen” muss.  Und da gehts jetzt los. Darf ich als nicht zahlendes Nicht-Mitglied da überhaupt rein? Oder steht da die Church-Security so á la “Du kummst hier ned rein”? Darf man in einer katholischen Kirche einen Rock ohne Strümpfe drunter tragen oder bekommt man dann schon Emporen-Verbot? Und wie ist das überhaupt mit der Maria und den Weibern und den Leibern? Das “Vater unser” krieg ich vielleicht noch hin, aber dann beißt’s schon aus…. und dann diese ewige Aufsteherei und Wiederhinknieerei und dann auch noch Singen! Ich kann ja schlecht zum Pfarrer sagen: “Äh hallo Chef, unter drei Bier sing i fei nie!”

Fragen über Fragen, die mich schon heute, Mittwoch, beschäftigen. Will mich (und meinen Liebsten) da ja am Sonntag nicht blamieren. Immerhin sind die Quasi-Schwiegereltern ja auch da und was denken die wohl über ihre Schwiegertochter wenn sie anfängt mit “Ich glaube an den FC Bayern….” und nach “Wir singen nun gemeinsam den Psalm 16″ lautstark den “Holzmichl” anstimmt. Geht ja mal gaaaaar ned.

Also, klärt mich auf, liebe Freunde. Ich brauch mal eben schnell den ultimativen Kirchen-Knigge. Amen.

P.S.: Versteht mich nicht falsch. Bevor jetzt alle hier anfangen Steine zu werfen, mach ich’s wie die TAZ. Der arme Klinsi hat ja auch ned Recht gekriegt: “Es liegt eine satirische Meinungsäußerung vor, deren Kernaussage sich nicht auf religiösem Gebiet bewegt, sondern den beruflichen Erfolg des Antragstellers als Fußballtrainer Hobbyschreiberine behandelt” ;-)

kommunidingsliche Grüße

Eure Kommunionspraline

Weil man ja in der Schule nicht immer nur aufpassen kann und auch mal kräftig mit dem Banknachbarn schwätzen muss (haben wir damals so gelernt, oder?), entstehen eben auch manchmal sehr angeregte Diskussionen, in die sich gerne dann auch sämtliche Mitschüler inklusive Lehrer einmischen.

So passiert gestern. Die Grundsatzfrage (und mein Banknachbar stellt mir eigentlich nur Grundsatzfragen so à la “Was denkst Du über Vandalismus? Willst Du in diese Welt Kinder setzen? Stimmt es dass hochhackige Schuhe Auskunft über das Sexualverhalten der Frau geben? Tja, manche Dinge sind doch anders als damals in der Grundschule ;-) ) Auf jeden Fall ging es um die Frage ob man ohne Geld eine Beziehung führen kann. Also ohne VIEL Geld. Seine Meinung war, ohne entsprechenede Kohlen im Sack kann man in einer Beziehung nicht glücklich sein. Meine Meinung (und die der sich im Laufe der Zeit an unserer Diskussion beteiligenden Zuhörer) war, dass es auf die Kohle nicht ankommt.

Ich wollte dies eigentlich gleich mal sauber money-cant-buy-me-lovemit 1-A-Argumenten untermalen, aber dann fiel mir ein, dass ich eben erst ein Fahrrad gekauft habe, das ohne die kräftige Finanzspritze meines herzallerliebsten in diesem Fall OSTER-Hasen weder Schutzbleche, noch Ständer, noch Gepäckträger hätte und ein Fahrradschloss hätt ich auch keins. Außerdem hat der Osterhase ein zweites Mal Tickets für “The Caveman” gekauft, weil Pralinchen die ersten Karten für Weihnachten verfallen hat lassen… (zu meiner Verteidigung: ich war krank. So krank, dass ich sogar wenige Stunden vor Beginn der Veranstaltung die Notaufnahme des Erdinger Krankenhauses besucht habe. Hat aber leider nix geholfen, der Abend (und eigentlich das ganze verdammte Sch…f***ing  Weihnachtsfest) war dahin… aber ich schweife ab, eigentlich wollte ich damit ja nur sagen, dass meine Verhandlungsposition eher mau war.

Trotzdem bleib ich dabei. Wenn man den Zweirad- und Zweitkartenbonus einfach mal als großzügiges Geschenk verbucht, dann kann man das außen vor lassen und zum Wesentlichen übergehen. Dass die GRÖßE wichtig ist, haben wir hier ja schon zur Genüge ausdiskutiert, was aber ist mit Geld? Den lieben, aber sauer verdienten Euros? Kommts darauf echt an?

Ich für meinen Teil kann gleichzeitig exzellent und gar nicht mit Geld umgehen. Ich komm wenns brennt echt endslang mit wahnsinnig wenig Kohle aus. Hab ich aber viel Kohle, dann verbrat ich die auch. So gesehen kann ich für mich sagen: Geld ist geil, wenn ich’s hab, aber es geht auch mit wenig. Mein letzter Urlaub ist tatsächlich 9 Jahre her. Dafür besitz ich aber 49, äh 51 Paar Schuhe und bestimmt ebenso viele Handtaschen. Ich verqualme jeden Monat 100 Euro und das auch nur weil ich auf die Hartz-IV-Kippen von Aldi und Lidl umgestiegen bin. Der Prosecco-Aperol im Beatschuppen kostet 5 Euro, ist aber halt einfach schweinelecker und somit müssen da schon eins zwei drei vier viele drin sein. So lebt es sich auch mit weniger Kohle ganz gut, auch wenn halt Dinge wie ein Karibikurlaub oder ein neues Auto damit nicht gehen. Hat das jetzt aber was mit meiner Beziehung zu tun?

Der Orgasmus gelingt bis jetzt auch ohne Kontoauszüge ganz gut. (Ung ganz ehrlich, MEINE Kontoauszüge würden sowieso eher eine erektile Disfunktion auslösen denn einer Spontanexplosion, aber das nur am Rande). Und statt Diamanten und anderem Geschmeide sammel  ich lieber Backgammon-Siege gegen meinen Liebsten, die Freude daran währt viel länger, ehrlich! Klar, keine Frage, Geschenke sind super (und über mein neues Radl freu ich mir die Haxen aus!), aber viel entscheidender als all der finanzielle Kram sind doch andere Dinge.  Liebe, Lachen, gemeinsames Erleben (in diesem wie in jenem Sinne). Was helfen mir denn Millionen? Ich hätt nur noch mehr unnützen Kram in der Bude rumstehen. Noch mehr Schuhe. Noch mehr Handtaschen. Und mein gemütliches Ikea-Sofa wäre dann halt eine Designer-Leder-Couch, auf der dann vermutlich Sexverbot wegen Fleckengefahr herrscht. Na prima. Nee danke. Gut, mein Bett wäre dann auch ein Designer-Bett, das nicht notdürftig mit zwei Dosen Mais und einer Dose Thunfisch repariert wäre, aber andererseits sorgte diese äußerst kreative Reparaturarbeit auch für jede Menge Fun.

In diesem Sinne,

entscheidet selbst: Fonds oder Fun? Aktien oder Action? Geld oder…. LIEBE?

Festverzinsliche Grüße

Eure Finanzpraline

Tja, das war er nun, mein erster Schultag!

Man soll ja keine unbekannten Eier schaukeln oder wie das heißt, deshalb wusste bis jtzt nur ein ganz ausgewählter Kreis von ganz ausgewählten Menschen davon, dass Pralinchen wieder die Schulbank drücken will. Und weil nun die Eier nicht mehr unbekannt, äh.. ungelegt sind, wird jetzt kräftig geschaukelt!

Seit heute Morgen, acht Uhr bin ich ganz offiziell wieder Schülerin. Warum genau, das erzähl ich Euch in späteren Geschichten, nachdem die Ausbildung an sich wohl in etwa den Erotikfaktor von Hausstaub hat, würde Euch das eh nur langweilen.

Ganz aufgeregt bin ich da also heute Morgen hin, und war natürlich gleich mal ne halbe Stunde zu früh da. Aber kein Ding, drei meiner neuen Klassenkameradinnen waren sogar noch vor mir da, die eine sogar schon vor sieben. Ich bin also nicht die Panik-Königin juhuuu!

Wobei, panische Gedanken hatte ich ja die letzten Tage jede Menge. Ganz abgesehen davon, dass ich bis vorgestern noch nicht mal wusste ob ich überhaupt angenommen bin und somit starten kann, ich hab mir da noch ganz andere Gedanken gemacht. Zum Glück kann ich mich an meinen tatsächlichen ersten Schultag nicht mehr so recht erinnern und ich hab echt eeeeendslange gezögert, ob ich Euch das unsägliche Foto davon zeigen soll oder nicht. Aber ich dachte mir, Ihr musstet jetzt so lange auf neue Geschichten warten, da bin ich Euch erster-schultageine kleine Wiedergutmachung mehr als schuldig. Und Ihr könnt, wenn Ihr selber Kinder habt, das auch gerne als Warnung verstehen: BITTE zieht Euren kleinen süßen Mädchen NIE NIE NIE so ein bescheuertes Blümchenkostüm an, nein, lasst es, tut es nicht! Die Spätfolgen sind nicht abzusehen und ich bin erst nach jahrelanger Therapiearbeit dahinter gekommen, dass ich nur deshalb heute auf Antidepressiva angewiesen bin, weil meine Oma mir damals dieses Kleid aufgezwungen hat und meine Mama dies nicht zu verhindern wusste. Soviel zum Thema “Konflikte in der Kernfamilie”. Wahrscheinlich hat meine Mama mir deshalb für heute extra eine kleine Schultüte gepackt (dankäääää! Meine Klassenkameraden waren fei vooooll neidisch ;-) ), quasi als späte Aufarbeitung ihrer mangelnden Durchsetzungsfähigkeit. Mann, Mann, Mann…. ich kann gar nicht hinschauen, ich seh aus wie ne ansteckende Tischdecke. Aber egal, ich schweife ja total vom Thema ab!

Erster Schultag nach mehr als zehn Jahren Lernabstinenz. Da kann man schon vorab die Krise kriegen, ich sag’s Euch. Ich mein, wie benimmt man sich als 31jährige Schülerin? Kann ich da noch mit meinem Nutellabrot Freundschaften schließen oder haben die anderen viel coolere Pausenbrote dabei und ich bleibe das Mauerblümchen? Darf ich mich ohne schlechtes Gewissen melden wenn ich was weiß ohne gleich als Streberin abgestempelt zu werden? (Gut, die Strebersache hat sich spätestens in der ersten Mathe-Stunde eh erledigt glaub ich… Mathe ist und bleibt ein Arschloch!) Stinkt meine Banknachbarin nach Schweiß und wenn ja, wie diskret kann man so ein Deo verschenken ohne anzuecken? Darf ich in der Pause schon alleine raus und eine rauchen? Oder krieg ich dann einen Verweis? Fragen über Fragen, die mir die letzte Zeit etliche schlaflose Nächte beschert hatten.

Letzten Endes war heute aber dann doch alles gut. Ich war pünktlich, mein Nutellabrot hab ich ganz klassisch zuhause vergessen und stattdessen cool mit einer beim Bäcker gekauften Breze rumgepost (uuuuhh yeah, ich bin so cool!), gemeldet hab ich mich nicht, wollte aber heute auch irgendwie noch keiner was von mir wissen, Mathe gabs auch noch nicht, und meine Banknachbarin ist ein Banknachbar und der stinkt nicht und ist zudem auch noch lustig. Wenn er mich in Mathe abschreiben lässt, dann kann ich mir sogar vorstellen, ihn zu mögen ;-) Das mit dem Rauchen in der Pause ist auch kein Thema und Verweise gibts wenn dann nur vom Arbeitsamt, aber bis so ein Amts-Schreiben via korrektem Dienstweg bei mir eintrifft, hab ich die 20 Monate Schule längst runtergerissen. Außerdem werd ich mich natürlich nach Kräften bemühen, keinen solchen Verweis zu bekommen, was heißt ich werde immer pünktlich sein (und nicht wie damals mit sämtlichen Kumpels erstmal sauber bis zehn Uhr im Café abhängen, weil in Mathe ham wir eh ne Sechs, ob wir nun hingehen oder nicht!), ich werde meine Mitschüler weder hauen noch ihnen Biergläser und Aschenbecher aufsetzen (Svenni, es tut mir echt leid. Wo immer Du heute sein magst, ich bereue zutiefst!) und ich werde brav jeden Abend lernen (sofern nach Baggersee, Biergarten oder Badewanne noch Zeit ist!).

In diesem Sinne, weil heute der erste Tag ist, kriegt Ihr keine Hausi auf. Aber nur wenn Ihr jetzt bitte endlich aufhört über mein Foto zu lachen!

Beste Strebergrüße

Euer Schulpralinchen

Liebe geht durch den Magen, heißt es. Deshalb hab ich meinem herzallerliebsten Schatz vor kurzem sein seit Jahren im Schrank stehendes aber noch nie benutztes Kochbuch abgeknöpft und gemeinsam erforschen wir nun die sagenhafte Welt der lukullischen Genüsse. Es gab schon phänomenale Rucola-Schupfnudeln, extremst hüftgoldfördernde Farfalle in Erbsenrahm mit Speck und Walnüssen und ein total geniales Würstchen-Gulasch mit Kartoffeln und Bohnen. Mmmhhh!

Und nachdem ich den herzallerliebsten Schatz nun schon vom Gemüseschnippler zum Fleisch-in-die-Pfanne-Leger befördert hatte, wollten wir das natürlich feiern und haben uns für heute das “Pfefferhuhn” vorgenommen. Im Kochbuch war es von Anfang an einer unserer Favoritenpfefferhuhn, sah es doch auf dem Foto soooooo lecker aus! Aber wir irrten. Auch wenn die Zubereitung relativ unspektakulär und simpel war, das Ergebnis war ein Desaster. Rein optisch ähnelte es sehr wohl dem Bild im Kochbuch, aber der Geruch, der da von unseren Tellern hochstieg….uuuaaahhhh! Innerhalb von Millisekunden stellten wir beide mit Entsetzen fest: “Boah, das riecht voll nach Kuhstall!”  Auch wenn wir uns nicht erklären können, warum, die Mischung aus Huhn, Semmelbröseln, Pfeffer, Honig und Olivenöl ist die perfekte Formel für Kuhstallgeruch.

Es erübrigt sich zu erwähnen, dass dreiviertel des sagenhaften Mahls im Müll gelandet ist. (Das restliche Viertel ging drauf beim Versuch es trotz der Bilder von scheißenden Kühen im Kopf zu essen und sich einzureden “Naja, so übel ist es doch gar nicht…” Das ist so wie wenn ich sagen würde “Denkt die nächsten zehn Minuten bitte keinesfalls an einen Eisbären!” An was denkt Ihr? Logisch, an einen Eisbären…. man kann gewisse Dinge einfach nicht wegblenden, egal wie viel teuer erstandenes Hähnchenfilet dabei auf dem Spiel steht!)

Während wir so an unserem stinkenden Huhn herumgekaut haben, haben wir uns ausgemalt wie lecker es wäre, hätten wir das Huhn einfach nur mit Honig bestrichen, oder hätten wir es mit Kokosraspeln paniert…. doch trotz all unserer tollen Ideen, vor uns auf dem Teller lag “Bauer sucht Frau” in Reinkultur. Dabei kann ich eigentlich schon kochen. Naja, ein bißchen. Kaffee. Wasser. Und vor Wut. Aber das immerhin gut! Ich habs inzwischen (dank der großzügen Spende meiner Mama, die mir ein Backofenthermometer geschenkt hat!) sogar geschafft einen leckeren  Kuchen zu backen.  Aber das mit dem Pfefferhuhn war mal nix.

Ich werd Schatzi und mir jetzt alternativ ein paar “Nimm 2″ auf den Teller legen, da weiß man einfach immer was man kriegt. Immer lecker, immer gut, abwechslungsreich dank zweier verschiedener Farben und natürlich bis oben hin voll mit Vitaminen. Kann ich nix falsch machen.

In diesem Sinne, guten Appetit und ein freundliches Muuuuh!

Eure Peppermint Patty Praline

Licht ins Dunkel

Die jährliche Stromrechnung ist ja immer super. Kaum holt man sie aus dem Briefkasten, überkommt einen der Kitzel: “Werd ich was rauskriegen? Hab ich vielleicht tatsächlich zuviel gezahlt und bekomm nun eine Rückzahlung mit der ich mir nun doch endlich diese superschicken Stiefel aus dem superschicken Hochglanzkatalog leisten kann? Oder aber muss ich unendlich viel nachzahlen, weil die netten Herren von der Zählerablesung eben nicht drüber wegschauen konnten dass mein Trockner kaputt ist, deshalb drei Stunden für eine Ladung Handtücher braucht, mein Luxuskörper aber trotzdem nicht auf kuschelflauschige Frottéewaren verzichten kann?”

Tausende Fragen in den wenigen Sekunden bis man den Brief geöffnet hat. Und siehe da, “Saldo zu Ihren Gunsten: 13,00 €” Juhuuu! Gut, für die Stiefel langt’s nicht, aber immerhin eine Rückzahlung und kein Minusbetrag, wegen dem ich bei meiner Bank vorsprechen müsste und der netten Dame am Schalter die Sache mit den Kuschelhandtüchern erklären.

Was mich jedoch extrem irritiert, ist das nette kleine Give-Away meines Stromanbieters: eine Packung Streichhölzer. Ich meine Hallooooo? Was für streichholzereine mysteriöse Botschaft steht denn da dahinter? “Äh, ja, Frau Praline, dieses Jahr kriegen Sie noch 13 Euro zurück, aber wenn das mit Ihrem Stromverbrauch so weiter geht, dann müssen wir Ihnen leider den Saft abdrehen. Wir wissen aus gut informierten Quellen, dass Sie mit einem defekten Wäschetrockner Strom verschwenden, außerdem ist uns zu Ohren gekommen, dass Ihr Wasserkocher muht und Ihr Toaster den Disney-Marsch spielt, und das lässt nun nicht wirklich auf einen sorgsamen Umgang mit Energie schließen…”

Ich war ja echt versucht, bei den netten Damen und Herren vom Überlandwerk Erding anzurufen. Aber dann hab ich mir das Streichholzbriefchen mal näher angesehen. Die Message hinter diesem meiner Meinung nach marketingtechnisch eher mißlungenen Präsent ist eine andere: “Mehr als ein Strohfeuer- unsere Liebe zu Erding!” Aha! Eine Liebeserklärung also! Hach, wie romantisch… ich find Erding ja auch toll. Man ist gleich am Flughafen, der Erdinger EDEKA hat eine viel größere Auswahl an Süßigkeiten als der in Landshut und außerdem gibts in Erding ganz phänomenal tolle Grillhendl. Aber das wars dann auch.  Dass ich da jetzt deswegen extra Liebesstreichhölzer verschicken würde, naja, vielleicht doch etwas übertrieben. Aber wer weiß, vielleicht ist die Liebe des Überlandwerks ja auch eine ganz andere: “Willst Du, liebes Überlandwerk, die Stadt Erding lieben und ehren, Sie mit Strom, Gas und Wasser versorgen, in guten wie in schlechten Tagen, bis dass Russland Euch scheidet?” -”Ja, ich will.” Ist doch ne Ansage.  Schön.

Trotzdem find ich, Streichhölzer sind ein ziemlich beknacktes Werbegeschenk. Von E.ON gab’s mal Briefmarken (logisch, so ein Beschwerdebrief will schließlich frankiert sein!), von O2 hab ich Pralinen bekommen (PRALIIIIINEN! Ok?), und die OMV hat mir wieder ganz traditionell ein Badetuch geschenkt (noch vier Jahre und ich hab endlich ein komplettes Set, juhuuu!).  Mit Streichhölzern kann ich aber nun mal gar nix anfangen. Streichhölzer sind langweiliger als ein Themenabend bei arte. Aber nun gut, wer weiß, wofür ich Sie noch brauchen kann. Wenn ich mich nämlich doch noch entschließe, die superschicken Stiefel zu bestellen, dann könnt’s schon passieren, dass die nächste Abschlagszahlung mein Konto nicht mehr verlässt, und dann bin ich vielleicht froh drum, mir mit den Erdinger Liebesstreichhölzern ein paar Kerzen anzünden zu können und mir daran die Hände zu wärmen. Die Füße braucht’s nicht, die stecken ja in neuen superschicken Stiefeln.

In diesem Sinne, bringt ein wenig Licht ins Dunkel und sagt Eurer Stadt mal wieder wie lieb Ihr sie habt!

Zündelnde Grüße

Eure Praline

Tja, ans Nix-Trinken sind wir nicht gewöhnt. Kein Alkohol ist halt auch keine Lösung, wie meine liebe Freundin Mega. P. (Diskretioooooon muss ein ;-) ) gestern im wahrsten Sinne des Wortes EINDRUCKsvoll bewiesen hat.

Eindrucksvoll deshalb, weil mein herzallerliebster Audi (der im Übrigen nicht mal meiner ist *ähem*) nun richtig schön eingedrückt ist. Da beschließen wir ganz vernünftig, mal einen Samstag lang nicht beim Wolfi an der Bar zu versumpfen, entsagen unseren sonst ach so geliebten Weinschorlen und den damit verbundenen drei bis sieben Schnäpsen, und entscheiden uns stattdessen, mit Steven und Papa Spaß lecker essen zu gehen und danach ganz gemütlich irgendwo noch auf eine Afri-Cola einzuchecken. Tja, soviel Vernunft ist ungesund, denn schon beim Verlassen des Restaurants (guuut, es war kein Restaurant, es war das Tex-Mex ;-) ) befindet sich Fräulein P.  so dermaßen im afri-cola1Afri-Cola-Fieber, dass es ihr offenbar scheißegal war, dass zwei Meter vor ihr zwei grellrote Lichter, genannt Bremsleuchten, aufblitzen, was ja nicht soooo ungewöhnlich ist, wenn ein Fahrzeug auf eine stark befahrene Hauptstraße einbiegen will.  Fräulein P. steuert stattdessen einfach auf den schönen Audi zu, juhuuu, rote Lichter, Afri-Disco, coool! Und wumm kazonk, schon wars passiert.

Als Erklärung führt Mrs Bremsversagerin dann an, dass ihr VW sich auf dem Parkplatz unsterblich in den Audi verliebt hat, und er einfach das Bedürfnis hatte, selbigen schnellstmöglich zu küssen. Ja nee, is klar, oder? Ich bin ja schon der lange der Meinung, dass wir das Liebesleben der Automobile enorm unterschätzen. Nicht umsonst küssen sich sich tagtäglich zig Tausende Fahrzeuge, da verliebt sich plötzlich der BMW in den Toyota, der Vespa-Roller in den parkenden Fiat und der Golf GTI mit dem grell-gelben “Schluck-Du-Luder”-Aufkleber verliebt sich halt mal mal eben schnell in den Baum auf der B 11, was soll’s? Ist doch auch schön sowas, oder kann jemand die Romantik einer Stoßstangendelle abstreiten die von einem zärtlichen Blech-Kuss kurz vorm “Vorfahrt-achten”-Schild her rührt? Na eben, ich auch nicht.

Abgesehen davon gibt’s ja nichts, was man nicht mit einer Afri-Cola wieder gerade biegen könnte. Afri-Cola  hilft gegen alles, Blechschäden, Liebeskummer, Winterdepression, whatever. Versucht’s mal. Wenn Ihr mal wieder total mies gelaunt seid, dann geht in eine Bar (es muss allerdings eine mit einem schwulen Kellner sein, sonst funktioniert das leider nicht!) und trinkt Afri-Cola. Ein echter Geheimtipp und man hat am nächsten Morgen auch ganz sicher keinen Suffschädel. Höchstens Diabetes, aber das kann man heutzutage ja ganz gut behandeln. Insofern also echt einen Versuch wert.

Der Audi selber war über die ganze Aktion natürlich weniger glücklich. Erst musste er diese Woche eh schon fremd gestartet werden, weil er total saft- und kraftlos war und dann knutscht ihn auch noch so ein wuschiger VW nieder, an dem er nicht im Geringsten interessiert ist. Armer Kerl. Als kleine Aufmunterung sind Papa Spaß und ich heute mit ihm nach Straubing gefahren, bisschen Landstraße cruisen, das macht er doch so gern. Außerdem wollt’ ich ja unbedingt in den Zoo. Um der lieben Mega P. ein Foto zu schenken….. ;-)

yak

“Du host die Kraft einer Löwin – doch Du fahrst Auto wie a angsoffnes Rind” ;-)

In diesem Sinne, liebe Knutscherin, nix für ungut. Kennst uns ja. Nächsten Samstag gibt’s wieder Weinschorle. Afri-Cola regt Dich viel zu sehr auf… ;-)

Dicken Knutscher (ohne Blech),

die geküsste Praline

Happy New Year!

40 Fieber. Weihnachten verpasst. Feiertage wegen Krankheit verplempert. Einzigster kulinarischer Genuß Capval Hustentropfen. Angst am ersten Tag im neuen Job mit ner Krankmeldung auflaufen zu müssen. Chili für Silvesterparty vorbereiten und das ohne Geschmackssinn.

In diesem Sinne, verzeiht mir meine momentane Schreibabstinenz. The person you’ve called is temporarily not guad beinander.

Trotzdem wünsch’ ich Euch allen einen guten Rutsch und ein gutes, gesundes, erfolgreiches neues Jahr 2009!

Bis bald, in alter Form und Frische!

Eure Grippepraline

happy-new-year

Heute ist der 22.Dezember, ich hab soeben die letzten Weihnachtsgeschenke gekauft und mich bei LIDL noch beinahe um ein Schweinefilet geprügelt, kein Wunder, die vielgerühmte “Staade Zeit” bringt erfahrungsgemäß immer die übelsten Aggressionen im Menschen hervor, schön zu beobachten wenn man kurz vor der Deadline namens Heilig Abend noch “schnell” zu Aldi, LIDL, Real oder sonstwohin muss. Parkplatzgerangel, überfüllte Kassenschlangen, motzende Verkäuferinnen… Aber das kennt Ihr ja alle selber, was soll ich Euch da noch groß erzählen?

Auf jeden Fall kam ich nun total entnervt, verschwitzt und mit geschätzten dreiundzwanzig Tüten beladen nach Hause und wollt’s mir mit ner Tasse Tee und einer eben noch teuer erstandenen Käsebreze vor der Glotze gemütlich machen, da zeigt mir mein Fernseher-Freund doch tatsächlich den unsäglichsten Unsinn, den ich mir (noch dazu an Weihnachten) vorstellen kann. Ein Werbespot für Müsli. Aber nicht irgendein Müsli. Nein, ein WUNSCH-Müsli! Auf www.mymuesli.com kann man sich sein eigenes Müsli zusammenstellen und dann nach Hause schicken lassen. Na, was sagt Ihr, wär das nix für Euch? Falls Ihr noch dringend ein Weihnachtsgeschenk braucht, man kann die Müslis auch verschenken (werden praktischerweise gleich direkt an den Beschenkten geschickt, super, oder?).  Für die Kollegen im Büro gäbs sogar sogenannte Firmenmüslis (kann man evtl. dann von der Steuer absetzen)! Wahnsinn, oder? Das Standardmüsli (einmal Haferflocken mit Nix) kostet 3,90 € zzgl. 3,90 € Versandkosten. Also beim Lidl krieg ich dafür mal locker die 4-5fache Menge…. würd ich Müsli überhaupt mögen…. :-(

Die Krone allen Unsinns ist aber der “Müsli-Blog”. Kein Scheiß, die Kameraden von Mymuesli.com bloggen tatsächlich übers Körnerfressen, angefangen bei der Entstehung des Müslis bis hin zur Müsli-Idee des Monats (ich werd mal nen Vorschlag hinschicken, Birchermüsli mit Bratwurst oder so, vielleicht krieg ich ja ein Gratismüsli für meine tolle Idee?)

Oh je, also nee, ich dacht’ mir eigentlich beim “Kleinen süßen Schnuffel” wäre die Grenze des ertragbaren Blödsinns erreicht gewesen. Offenbar hab ich mich getäuscht und die Müslimenschen machen da wohl auch noch ordentlich Kohle damit. Hei ei ei.

Naja, was soll’s. Jetzt genießen wir erstmal ein (un)stressiges Weihnachtsfest mit unseren Lieben und dann gibt’s den *trommelwirbel* ULTIMATIVEN KILLERPRALINEN-JAHRESRÜCKBLICK. Weil was der blöde Jauch kann, das kann ich schon lang ;-) Allerdings muss ich noch Weihnachten abwarten. Weil wenn mein herzallerliebster Mc Gyver mir tatsächlich ein BÜGELEISEN zu Weihnachten schenkt, dann sieht der Jahresrückblick nämlich gaaaaaanz anders aus, jawoll!

In diesem Sinne entlass’ ich Euch heute ganz unspektakulär in die Weihnachtsfeiertage, indem ich ganz vorweihnachtlich kitschig eine E-Mail zitiere, die ich heute morgen bekommen habe:

“Vergiss nie, dass das Leben kurz ist, also brich alle Regeln,
vergib schnell, küsse bedächtig, liebe ehrlich, lebe und lass niemals zu,
dass du das Lachen verlernst. Mach kaputt, was dich kaputt macht.”

Also wenn wir schon alle total besinnlich aggressiv sind, dann lassen wir’s lieber nicht an der genervten Oma im LIDL aus, sondern verdreschen wir lieber die Dämonen aus dem vergangenen Jahr, damit wir froh und glücklich in ein neues Jahr starten können!

Alles Gute für Euch!

Ach ja, an alle meine Lieben: Ich möchte in meinem Jahresrückblick natürlich nichts und niemanden vergessen. Also schickt mir noch schnell alles, was EUCH so wichtig war…. soll ja nachher keiner meckern ;-)

Bussi!

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