Telekom oder Herr Verdot macht Mittag


Ich hab ja eh schon ein Trauma weg. Meine ganz speziellen Erfahrungen mit den rosaroten Dumpfbacken der Telekom könnten ein ganzes Buch füllen. Und hätt ich nicht so einen beschwerdegeilen Rechtsanwalt (Grüße hiermit an Dich!), dann wär ich schon längst im Irrenhaus oder aber in der Privatinsolvenz (ja, 30 000 Online-Minuten kosten eine Menge Geld! Flatrate? Wie, Flatrate? Sie haben eine Flatrate? Ach, sogar eine Auftragsbestätigung dafür? Das ist ja toll! Wo haben Sie die denn her? Ach von uns? Hm, ich seh da gar nix. Ihr Vormieter hatte keine Flatrate! Aha, aber Sie haben jetzt eine Flatrate. Wahnsinn. Ja, nee, dann stellen wir das natürlich um. Kann aber sein dass Sie noch ein Jahr lang Rechnungen bekommen die Sie nicht verstehen werden. Aber wir vom Kundenservice sind natürlich gerne für Sie da. Schreiben Sie doch mal an unsere Geschäftsleitung, denen da oben ist nämlich eh das Klopapier ausgegangen. Stellungnahme? Nie gehört, was ist das? Ach, und eine Rückbuchung? Eine Entschädigung? Ja, das ist doch hier kein Wunschkonzert. Einen Mahnbescheid biete ich Ihnen an, wie wärs damit? Flatrate… tz tz tz… wo gäbs denn sowas? Im Übrigen, den Rechtschreibfehler den wir in Ihrem Namen haben können wir nicht einfach so korrigieren. Dafür müssten Sie uns schon eine Ummeldung schicken! Eine Flatrate. tz… worauf die Kunden alles kommen….)

Auf jeden Fall musste ich heute beruflicherseits da mal wieder anrufen. Nach einem fünfminütigen Flirt mit der Computerstimme (jaaaaaa, ich will verdammte Scheiße nochmal einen Mitarbeiter sprechen!) musste ich nur noch wenige zwanzig Minuten in der Warteschleife verbleiben um dann mit dem freundlichen Herrn Verdot verbunden zu werden. Der Name ist eh egal, ham ja eh alle Pseudonamen da drin (übrigens O-Ton vom Azubi im T-Punkt…. denkt mal drüber nach!). Ich schildere Herrn Verdot mein Problem klar und deutlich: Bitte stellen Sie folgende Rufnummer xxx auf Telekom zurück. Wir haben den Fremdanbieter gekündigt. Darauf Herr Verdot: „Äh… äh… ja… also… äh… möchten Sie einen Einzelverbindungsnachweis für Ihre Gespräche?“ Darauf ich wieder: „Nein. Nur eine Rückstellung der Rufnummer.“ Er wieder: „Ja… äh… wie, Rückstellung?…äh…äh…“ Und klack. Tut tut tut. Danke fürs Gespräch. Hat mir des Arschloch einfach aufgelegt. Servicewüste Deutschland, deine rosaroten Freunde machen Dir alle Ehre.

Ich wünsche Herrn Verdot in jedem Fall eine schöne stressfreie Mittagspause. Und möcht mich bei ihm entschuldigen dass ich ihn gestört hab. Ist ja auch blöd, gell, wenn mitten unter der Arbeitszeit dauernd diese lästigen Kunden anrufen. Also sorry Herr Verdot. Es tut mir aufrichtig leid. Der Blitz soll Sie beim Scheißen treffen!

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