Was so los war…


„Halli-Hallo-Hallöchen“ hat die Pooth, damals noch Feldbusch, immer gesagt.

Ich leih mir das jetzt mal eben und heiße Euch herzlich willkommen zurück auf meinem Blog. Ist da überhaupt noch jemand? Hallo? Hallo-oh? Irgendwer da, der noch ab und zu reinschaut?

Hm, eher nicht. Naja ist auch keinem zu verdenken, die Faulsocke alias Killerpraline hat  ihr virtuelles Tagebuch auch mehr als sträflich vernachlässigt…. T’schulligung erstmal.

Ich könnt‘ Euch jetzt was von Stress erzählen und von Millionen wichtigen Dingen, die ich zu erledigen hatte und „nur noch kurz die Welt retten“ und bla bla rhabarber rhabarber. Wenn ich ehrlich bin, ich hatte keine Freude mmehr dran. Dachte ich. Wie Ihr Euch ja vielleicht noch erinnert hab ich mit Ü30 nochmal die Schulbank gedrückt und eine neue Ausbildung gemacht und mit all der Lernerei und Schufterei ging die Muse flöten. Naja, nicht nur die, der Freund ging auch flöten. Und mein bester Kumpel hat sich aus dem Staub gemacht*. Und dank der Ausbildung auch das Geld, somit die wilden Parties am Wochenende und ergo die lustigen Erlebnisse. Ich mein, gut, das ist jetzt schon jammern auf hohem Niveau, denn eigentlich war auch diese Zeit sehr cool und natürlich gab es Erlebnisse, die es wert wären niedergeschrieben zu werden. Aber Ihr kennt das ja vielleicht… hm, joa, morgen, mach ich alles morgen, oder übermorgen… Aufschieberitis oder im Fachjargon: Prokrastination (ja, echt jetzt!) war mein bester Freund, eine ganze Weile lang.

Es gab bzw. gibt schon ein paar Geschichten aus meiner Verkrümelzeit, einige davon werd ich Euch auch noch präsentieren die nächste Zeit, aber im Großen und Ganzen will ich gar nicht so sehr hängen bleiben in den vergangenen Monaten (was red‘ ich denn, Jahren!) sondern versuchen tagebuchmäßig einfach einen Neustart hinzulegen und nun im Jahre des Herrn zwanzig dreizehn anzuknüpfen. Einverstanden?

Ok, ok, ich weiß, Ihr seid mit Recht ein bißchen beleidigt, aber hey, nennen wir es einfach künstlerische Schaffenspause, ok? Stellt Euch einfach vor ich hätte die letzte Zeit einfach aufgrund einer massiven Schreibblockade meine Zeit in einem einsamen Cottage an der Küste von Cornwall verbracht, dort täglich drei Liter Rotwein gesoffen und jede Nacht mit einem wunderschönen Mann geschlafen, ein ehemaliger Industriemagnat, der mit Mitte dreißig all seines Reichtums so überdrüssig wurde, dass er sich einsam und allein, nur er und ein altes Fischerboot, zurückgezogen hat und prompt das Cottage zwei Kilometer hinter meinem gekauft hat. Bei einem einsamen Strandspaziergang hab ich ihn dann entdeckt, er, allein auf dem Boot, das üppige blonde Haar von der Sonne gebleicht, die Haut vom harten Küstenwind gegerbt, mit seinen starken Armen vertaut er das Boot am Steg…. hach, schön wars mit George. Oder Paul. Oder Jack. Wie auch immer, so hätt’s ja auch sein können und dann würdet Ihr Euch doch für mich freuen, oder?

Wie’s wirklich war oder besser, wie es wirklich zur Zeit ist bei mir, das erzähl ich euch jetzt wieder halbwegs regelmäßig. Ihr erfahrt zum Beispiel wie ich mich an Yoga versucht habe und was ein Bandscheibenvorfall damit zu tun hat, warum ich mir ernsthaft überlege einen detaillierten Fragebogen für Männer zu entwerfen, die ein Date anstreben oder aber auch warum ich mit meiner Familie nichts mehr essen gehen will und weshalb ich bald kein Fernsehen mehr habe. Alles Dinge, die in etwa so wichtig sind als wenn in China ein Sack Reis umfällt, aber mit Sicherheit mehr Spaß machen werden.

In diesem Sinne, ich freu mich wenn wieder ein paar Leute mitlesen und gerne auch Ihren Senf dazu abgeben. Wir sind ja nicht zum Spaß hier, nicht wahr?

Allerliebste Grüße,

Eure Praline

* Lieber bester Kumpel, wenn Du das liest, gib doch bitte ein Lebenszeichen. Du weißt doch, ich hab immer ein paar Bier im Kühlschrank und egal, was ist, gib mir ’n Kaugummi und nen Kugelschreiber und krieg’s hin für Dich! Du fehlst mir…

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2 Kommentare

  1. juhu, wieder da, Schreibblockaden kenne ich auch. Ich habe mich immer schön an deine Geschichten erinnert und im RSS-Feed-Reader gelassen. und jetzt freue ich mich …

    • Schön, wenn sich da jemand sogar dran „erinnert“ 😉 Wünsche viel Spaß beim Lesen! LG


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