How I Met Your Mother

Die Sache mit Kommissar Naseband hatte sich, wie Ihr Euch denken könnt, schnell erledigt.

Also lieber mal vorsichtiger mit dem nächsten Date, is‘ ja alles Zeitverschwendung hier. Folglich war das nächte „Date“ ein rein telefonisches. Erstmal reden, dann sieht ma scho ob ein Treffen lohnt oder nicht. Fazit in diesem speziellen Fall: Es lohnte nicht.

Aber mal von Anfang. Es gab also das erste Telefonat mit nennen wir ihn mal einfach Typ. Nach anfänglichem Geplänkel und ja, zugegeben, auch lustigen Anekdoten (ich hab nebenher ein Weinschörlchen getrunken, vielleicht wars auch nur deshalb lustig) kam der besagte Herr auch gleich auf die wichtigen Themen zu sprechen. Ob ich mir denn vorstellen könnte, Kinder zu haben. !!! ??? Hm, ja Du, VORSTELLEN kann ich mir so einiges. Ich kann mir zum Beispiel vorstellen auf dem Mond zu leben oder mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Trotzdem beides Dinge, die nie passieren werden. Also mach ich ihm mal ne ganz klare, deutliche, unmissverständliche Ansage: „Hm… ich weiß nicht…!“

Unter uns jetzt, ich hab mir da selber noch gar nicht so sehr Gedanken gemacht. Ich mein, ich mag Kinder super gerne. Aber im Moment ist es noch so, dass ich’s ganz super finde wenn die dann abends wieder heimgehen. Ich glaub ich wär ganz gern Tante oder so. So mal auf die Kleinenlemon-tree aufpassen, ihnen alles durchgehen lassen, ihnen Dinge kaufen, die die Eltern verboten haben, sowas halt. Aber ich eine Vollzeit-Mami? Zwei Leben auf die Reihe kriegen wo doch meins allein schon alle meine Kräfte aufzehrt? Ich weiß es nicht. Klar, ich würd’s schon wuppen, irgendwie. Aber das reicht nicht als Grund. Außerdem hab ich ja noch ein kleines bißchen Zeit um drüber nachzudenken. Muss mal besser hinhören ob ich die vielgerühmte Uhr ticken höre. Aber bei meinem Glück ist das Ding wohl einfach kaputt.

Auf jeden Fall nimmt der Typ meine ausweichende Antwort erstmal hin, gut so. Legt aber dafür auch gleich nach, ob ich mir vorstellen könnte (immer mal vorausgesetzt wir würden uns mögen, süß, gell?) zu ihm zu ziehen. Wu-Hoppa!!! Naja, weil, nämlich, er hätt‘ ja ein Häuschen, schön im Grünen und so, und naja, unten wohnt die Mama, und eigentlich ist es auch der Mama ihr Häuschen, aber die Mama ist fei schon eine ganz ganz liebe und ich würd sie bestimmt total gern mögen die Mama, außerdem kocht die Mama recht gut… F***!!! Ok, Schätzelein, pass mal auf, also das ist halt jetzt echt ne Frage, Du! Ich mein, weißt, ich hab ja hier alles, und so schnell irgendwie zusammmenziehen, das is doch nix und so und außerdem, der lange Weg dann jeden Tag in die Arbeit…. MÖÖÖP! Falsche Argumentation meinerseits, denn: Wenn wir ja dann erstmal verheiratet wären, dann bräucht ich fei nimmer arbeiten. Er würd schon für mich sorgen, er verdient ja soviel und da wär sicher noch a schöns Taschengeld a mit drin und außerdem ist die Mama ja auch noch da und die würd sich die Haxen ausfreun wenns nimmer den ganzen Tag allein wär in dem großen Haus und so…Die Mama fragt außerdem eh scho dauernd, was denn jetzt mal wär mit dem Buben, wann er denn endlich mal Eine mit heim bringen würd, er wär ja jetzt a scho 32 und überhaupt, wo komm‘ ma denn da noch hin, wenn da ned endlich mal g’heirat wird und überhaupt, so a kleins Enkerl oder zwei, des wär scho schön…

Ja bin ich im falschen Film oder was?

Also weißt Du, um sowas sagen zu können, da muss man sich schon erstmal kennenlernen. Ja klar können wir mal was ausmachen und dann reden wir. Hm, ja, nächstes Wochenende ist gut. Ach nee, warte, da bin ich auf einem Geburtstag. Übernächstes? Ok, gerne. Ach so, Moment, da fällt mir ein, da ist ja die Hochzeit. Und nee, unter der Woche ist schlecht im Moment, ich hab soviel Arbeit, jaja, ohne Ende Überstunden, weißt, schlimm ist des, aber hilft ja nix, gell, haha, ja. Du, weißt was, ich meld mich, ok? Ja, bald, versprochen. Ja ehrlich jetzt, ich ruf Dich an die Tage.

Hab ich natürlich nicht. Die Mama ist bestimmt eine ganz liebe, daran hab ich nicht den geringsten Zweifel. und ich wünsche ihr von ganzem Herzen, dass da Bub bald mal a gscheids Weiberleut heimbringt und sie dann a Enkerl heitschen darf. Hat sie verdient die Mama. Wo sie doch so a liebe ist und immer so gut kocht.

In diesem Sinne
Mama ist die Beste. Immer. Ich grüße hiermit meine und alle Mamas der Welt.

Eure Telefonpraline

Werbeanzeigen

Can’t buy me love?

Weil man ja in der Schule nicht immer nur aufpassen kann und auch mal kräftig mit dem Banknachbarn schwätzen muss (haben wir damals so gelernt, oder?), entstehen eben auch manchmal sehr angeregte Diskussionen, in die sich gerne dann auch sämtliche Mitschüler inklusive Lehrer einmischen.

So passiert gestern. Die Grundsatzfrage (und mein Banknachbar stellt mir eigentlich nur Grundsatzfragen so à la „Was denkst Du über Vandalismus? Willst Du in diese Welt Kinder setzen? Stimmt es dass hochhackige Schuhe Auskunft über das Sexualverhalten der Frau geben? Tja, manche Dinge sind doch anders als damals in der Grundschule 😉 ) Auf jeden Fall ging es um die Frage ob man ohne Geld eine Beziehung führen kann. Also ohne VIEL Geld. Seine Meinung war, ohne entsprechenede Kohlen im Sack kann man in einer Beziehung nicht glücklich sein. Meine Meinung (und die der sich im Laufe der Zeit an unserer Diskussion beteiligenden Zuhörer) war, dass es auf die Kohle nicht ankommt.

Ich wollte dies eigentlich gleich mal sauber money-cant-buy-me-lovemit 1-A-Argumenten untermalen, aber dann fiel mir ein, dass ich eben erst ein Fahrrad gekauft habe, das ohne die kräftige Finanzspritze meines herzallerliebsten in diesem Fall OSTER-Hasen weder Schutzbleche, noch Ständer, noch Gepäckträger hätte und ein Fahrradschloss hätt ich auch keins. Außerdem hat der Osterhase ein zweites Mal Tickets für „The Caveman“ gekauft, weil Pralinchen die ersten Karten für Weihnachten verfallen hat lassen… (zu meiner Verteidigung: ich war krank. So krank, dass ich sogar wenige Stunden vor Beginn der Veranstaltung die Notaufnahme des Erdinger Krankenhauses besucht habe. Hat aber leider nix geholfen, der Abend (und eigentlich das ganze verdammte Sch…f***ing  Weihnachtsfest) war dahin… aber ich schweife ab, eigentlich wollte ich damit ja nur sagen, dass meine Verhandlungsposition eher mau war.

Trotzdem bleib ich dabei. Wenn man den Zweirad- und Zweitkartenbonus einfach mal als großzügiges Geschenk verbucht, dann kann man das außen vor lassen und zum Wesentlichen übergehen. Dass die GRÖßE wichtig ist, haben wir hier ja schon zur Genüge ausdiskutiert, was aber ist mit Geld? Den lieben, aber sauer verdienten Euros? Kommts darauf echt an?

Ich für meinen Teil kann gleichzeitig exzellent und gar nicht mit Geld umgehen. Ich komm wenns brennt echt endslang mit wahnsinnig wenig Kohle aus. Hab ich aber viel Kohle, dann verbrat ich die auch. So gesehen kann ich für mich sagen: Geld ist geil, wenn ich’s hab, aber es geht auch mit wenig. Mein letzter Urlaub ist tatsächlich 9 Jahre her. Dafür besitz ich aber 49, äh 51 Paar Schuhe und bestimmt ebenso viele Handtaschen. Ich verqualme jeden Monat 100 Euro und das auch nur weil ich auf die Hartz-IV-Kippen von Aldi und Lidl umgestiegen bin. Der Prosecco-Aperol im Beatschuppen kostet 5 Euro, ist aber halt einfach schweinelecker und somit müssen da schon eins zwei drei vier viele drin sein. So lebt es sich auch mit weniger Kohle ganz gut, auch wenn halt Dinge wie ein Karibikurlaub oder ein neues Auto damit nicht gehen. Hat das jetzt aber was mit meiner Beziehung zu tun?

Der Orgasmus gelingt bis jetzt auch ohne Kontoauszüge ganz gut. (Ung ganz ehrlich, MEINE Kontoauszüge würden sowieso eher eine erektile Disfunktion auslösen denn einer Spontanexplosion, aber das nur am Rande). Und statt Diamanten und anderem Geschmeide sammel  ich lieber Backgammon-Siege gegen meinen Liebsten, die Freude daran währt viel länger, ehrlich! Klar, keine Frage, Geschenke sind super (und über mein neues Radl freu ich mir die Haxen aus!), aber viel entscheidender als all der finanzielle Kram sind doch andere Dinge.  Liebe, Lachen, gemeinsames Erleben (in diesem wie in jenem Sinne). Was helfen mir denn Millionen? Ich hätt nur noch mehr unnützen Kram in der Bude rumstehen. Noch mehr Schuhe. Noch mehr Handtaschen. Und mein gemütliches Ikea-Sofa wäre dann halt eine Designer-Leder-Couch, auf der dann vermutlich Sexverbot wegen Fleckengefahr herrscht. Na prima. Nee danke. Gut, mein Bett wäre dann auch ein Designer-Bett, das nicht notdürftig mit zwei Dosen Mais und einer Dose Thunfisch repariert wäre, aber andererseits sorgte diese äußerst kreative Reparaturarbeit auch für jede Menge Fun.

In diesem Sinne,

entscheidet selbst: Fonds oder Fun? Aktien oder Action? Geld oder…. LIEBE?

Festverzinsliche Grüße

Eure Finanzpraline

UPS, ein Packerl!

Gerade eben war er wieder da. Der Mann von UPS. Ich freu mich immer wenn der kommt. Nein, nicht etwa, weil er mir ein Päckchen bringt (mit UPS kommen immer nur langweilige Baumschinenersatzteile 😦 ), sondern weil so ein UPS-Paketfahrer einfach immer eine Augenweide ist. Stimmt doch Mädels, oder? 😉

Ja ja, auch wieder so ein Vorurteil, das ich nicht entkräften kann…. Männer in Uniformen haben einfach was, das kann ich nicht leugnen. Dabei sind mir Paketfahrer von UPS die Liebsten. Vom Pakete tragen gestählte Körper, eingepackt in diese sexy braunen Uniformen mit dem goldenen UPS-Logo, hach, wie soll man da nicht schwach werden! Und es ist jetzt nicht so, dass ich keine Vergleichsmöglichkeiten hätte. Es kommt nämlich auch beinahe täglich der Typ von Hermes (keine Uniform!) und natürlich der vom DHL (ein kleiner rotbäckiger Dicker, dem sein äußerst unvorteilhaft rotes DHL-T-Shirt viel zu eng ist und der scheints unter extremer Kurzatmigkeit leidet… nicht sehr sexy…). Und auch der lustige Typ von der Briefpost, an sich ein Süßer, aber in seinem winterlichen blau-gelben Postoverall auch irgendwie unspektakulär. Nein nein nein, im Rennen um den Titel „Sexiest Paketfahrer alive“ hat bei mir definitiv der UPS-Mann gewonnen!

Ich hab da schon öfters mal mit andern Frauen diskutiert, die UPS-Uniformen liegen ganz weit vorne. Ein Mann warf in so eine Diskussion mal ein, dass wir nur so auf UPS-Männer abfahren, weil das oft Schwarze sind und somit ein ganz natürlicher „Instinkt“ in uns erwachen würde 😉 , aber das denk ich ist es nicht. Sonst hätten wir schon längst alle unsere käsigen Männer sitzen lassen, uns ein schwarzes Superschneckerl geangelt und würden wohl das Schlafzimmer nicht mehr verlassen, wenn an diesem Klischee tatsächlich was dran wäre. Nein, ich glaube eher, dass es an der Uniform selbst liegt, logischerweise in Verbindung mit den vielen Muskeln, die Paketfahrer, egal ob schwarz oder weiß, mit sich so rumtragen. Weil, überlegt mal, die tannengrün-senfgelbe Kombination unser allerliebsten Freunde und Helfer macht uns ja nicht im Geringsten an, im Gegenteil, es fällt uns sogar schwer, so einen sonderlich ernst zu nehmen, wenn er uns bittet zu „blasen“ und dabei in einem senffarbenen Hemd vor uns steht (ok, sorry, der war schlecht. Und billig. Aber ich musste, schließlich kommt in jedem Polizeiwitz das Wort „Blasen“ vor… 😉 ) Also rein optisch schneiden da die amerikanischen Cops wesentlich besser ab, zumindest was die Uniform betrifft… in Filmen tragen die meisten aber so einen unsäglichen Schnauzbart *uuuaaahhhh*

Genausowenig beeindruckt uns Mädels ein Typ in Mc Donalds- oder Burger-King-Uniform. Gut, mal abgesehen davon, dass es sich hierbei meistens um pickelige Teenager mit Rechenschwäche handelt, die Uniformen sind einfach total uncool. Viel zu bunt und folglich nicht ernst zu nehmen. Mit dem Job-Status an sich hat das glaub ich weniger zu tun, denn sonst würden wir Frauen ja auch Paketfahrer nicht so geil finden… ich glaube, es liegt definitiv an der Uniform an sich. Dunkel, auf Figur geschnitten, ja, wenn ich so drüber nachdenke, es gab auch den ein oder anderen Automechaniker, dessen engsitzender, ölverschmierter Blaumann mich zu einem scheuen Blick verleitete…. ach ja, sind wir heut mal wieder einfach gestrickt 😛

Im Grunde ist doch nichts dabei, seinen Paketzusteller sexy zu finden, oder? Oder seinen Autoschrauber? Oder den Piloten, der am Flughafen ohne Dich auch nur eines Blickes zu würdigen mit 47 Stewardessen im Schlepptau an Dir vorbeimarschiert, während Du und die Mädels auf den Flug nach Malle wartet…. glücklich sind wir nämlich dann eh zuhause, wenn unser  Schatzi heim kommt und wir feststellen wie geil es ist, dass er keine Uniform tragen muss. Wär er Paketfahrer, hätte er Kreuzschmerzen, wär er Pilot, dann wär er nie zuhause, wär er Polizist würden wir ihn auslachen, ja und wenn er bei Mc Donalds oder Burger King wär….. ohne Worte 😉

In diesem Sinne,

die Jungs gucken Playboy, und wir warten auf unsere Packerl.

uniformierte Grüße

eure Postpraline

PS.: In dem Paket war mal wieder nur ein langweiliger Öldruckschalter.

P.P.S.: Vor ein paar Jahren noch wollt‘ ich gern mit Doug Heffernan verheiratet sein. Soviel also zum Thema Uniform 😉

P.P.P.S.: Ich möchte noch Grüße loswerden, an Drosselchen: Liebes Drosselchen, ja, ein „After Eight“ ist definitiv eine Praline in Uniform 😛 Ich kann mich quasi selbst vernaschen, na hoffentlich kriegt das mein Liebster nicht raus 😉

Räumungsverkauf

Immer wieder müssen wir Mädels uns mit dem Vorurteil rumschlagen, dass wir schuhsüchtig wären, unsere gesamte Kohle für selbige verpulvern würden, an keinem Schuhgeschäft nur VORBEI gehen könnten. Damit wollt‘ ich jetzt mal aufräumen, und hab mich diesbezüglich einer Art Selbsttest unterzogen.

Als erstes hab‘ ich eine Bestandsaufnahme gemacht: ich besitze 6 Paar Pumps, 2 Paar Stiefel, 7 Paar Stiefeletten, 2 Paar Ankle-Boots, 21 (!) Paar Sommer-Sandaletten (mit und ohne Riemchen), 3 Paar Sneakers, 2 Paar Turnschuhe, 4 Paar Flip-Flops und 2 Paar Hausschuhe. Dann gibts noch einige Exemplare im Keller, die aber mangels Tragbarkeit nicht mit in die Statistik fallen, also so Sachen wie Sitzschuhe (richtig: unmöglich drin zu laufen!), Bettschuhe (werden nur zu ganz besonderen Anlässen in selbigem getragen und gehen mit farblich passender Wäsche einher 😉 ), Tanzschuhe (lang lang ist’s her!), Brautschuhe (waren einfach zu teuer um sie jetzt wegzuwerfen!), naja und dann natürlich die obligatorischen Ski- und Snowboardstiefel.

Die letztgenannten Exemplare also nicht miteingerechnet besitze ich sage und schreibe 49 Paar Schuhe. Schon mal ein ganz schlechter Start um das „Frauen- und-Schuhe“-Vorurteil zu widerlegen. Aber gut, mein Selbstversuch läuft ja unter härtesten Bedingungen, also auf in die City und Schuhgeschäft anvisiert (hatte vorsichtshalber männliche Begleitung dabei, für den Fall dass ich in der Abteilung mit den Buffalo-Stiefeln kollabieren sollte….) Besagtes Schuhgeschäft hatte Räumungsverkauf, ein Traum! Der ganze Laden voller Prachtstücke und ich natürlich gleich mal eins aus dem Regal gezogen. Natürlich, wie soll’s auch anders sein, war es eine der teuersten Marken in dem Laden (aber Tamaris ist einfach volle Kanne geil! Die können zehn cm Absatz haben und Du läufst damit wie auf Wolken *schmacht*) und logischerweise gab’s auf den nur 10% Rabatt, also nix für meinen aktuell erschreckend leeren Geldbeutel. Ich hab noch ein weiteres Paar rausgezogen, auch klar, Pralinchen greift zu Buffalo, auch nicht reduziert 😦 Wäre ja auch zu schön gewesen. Spaßeshalber habe ich noch ein ultrahäßliches Paar orange Puma-Stiefel rausgezogen, die waren gleich mal auf halber Preis. Klar, wer will schon orangene Stiefel haben….

Fazit also: ich habe tatsächlich das Schuhgeschäft verlassen OHNE ETWAS ZU KAUFEN!!! Ich war ganz schön stolz, das kann ich Euch sagen. Allerdings hat mich zehn Minuten später eine solche Leere ergriffen, dass ich mir bei H&M spontan ein Paar „Hello-Kitty“-Hausschuhe mitgenommen habe (rein bin ich wegen einer schwarzen Hose… ähem!). Folglich besitze ich nun also 3 Paar Hausschuhe. Und lauf trotzdem weiterhin in Socken rum 😉

Ihr seht, das mit dem Vorurteil widerlegen hat nicht gut geklappt. Ich könnt‘ es ja jetzt noch ein wenig schönreden, aber spätestens wenn rauskommt, dass Anfang Dezember das Paket vom Otto-Versand kommt, mit den wunderbaren, genial geschnittenen, braunen, echt ledernen Stifeletten (Paar Nummer 8 dann!), dann kauft mir das niemand mehr ab, dass „Frauen und Schuhe“ nichts weiter ist als ein Klischee….. Sch… aber auch! 😦

In diesem Sinne, shoppt fröhlich weiter. Schuhe kann frau nie genug haben. Dass da dann auch jeweils eine passende Handtasche dazu her muss, versteht sich von selbst. Die hab ich jetzt nicht gezählt, allerdings belegt meine Handtaschensammlung eine der insgesamt acht Türen meines Kleiderschranks… nämlich genau die neben der Tür mit den Jeans. Und das sind  14 an der Zahl….. 😉

Verschwenderische Grüße,

Eure Schuhpraline

P.S.: Lieber Shopping-Begleiter: „Hello-Kitty“-Hausschuhe sind keineswegs albern. Wie Du an den heute eingestellten Fotos unschwer erkennen kannst, hält sich mein Wahnsinn diesbezüglich in Grenzen…. 😉 Glaubst nicht? Hier bitte, noch einer:

„Vatti, tu ma kuscheln?“

Männer fürchten sich ja angeblich vor gar nichts. Aber das stimmt so nicht. Es gibt eine Sache, die fürchten sie. Und zwar gewaltig. PMS, das prämenstruelle Syndrom, kurz: die Tage vor den Tagen.

Manche Männer tun so, als würden ihre heißgeliebten Schatzis dann regelrecht zu Monstern mutieren, und selbst wenn sie sich das nie so zu formulieren wagen, so sagen sie uns Frauen doch immerhin nach, dass wir in dieser ganz speziellen Zeit einfach unausstehlich seien.

Stimmt nicht. Ich für meinen Teil bin ganz zyklusunabhängig einfach immer unausstehlich! 😉 Nein, nur Spaß, ich bin natürlich die Ruhe selbst und überhaupt nie nie nie auch nur ansatzweise zickig oder schlecht gelaunt 😉 Das einzige, was ich nun PMS-technisch vielleicht unter Umständen zugeben würde, ist die vermehrte Kuschelbedürftigkeit. Wobei, so vermehrt ist die gar nicht, nur kann ich PMS dazu als Ausrede benutzen, um mein Hasi leichter zu nimm-zweiExtra-Streicheleinheiten zu überreden. (Gut, ist schon ein bißchen wie Erpressung: „Schatzi, kraulst Du mich bitte die nächsten viereinhalb Stunden? Büddääää!“ – „Ach, weiß nicht, ich würd doch viel lieber Fußball schauen…“ – „Schatzi ich hab aber irgendwie das Gefühl dass ich gleich wild mit den antiken Tellern von Deiner Mutter um mich werfen werde, wenn ich nicht ein bisschen gekuschelt werde… außerdem würd ich viel lieber „Verbotene Liebe“ sehen als Fußball…. und überhaupt, wir müssen nochmal über Deinen Ausflug mit den Jungs reden, das passt mir nämlich gaaaar nicht….“ Was glaubt Ihr wie schnell ein Mann unter Androhung sämtlicher PMS-Wahnsinnigkeiten zum Krauler wird?)

Insofern keine üble Sache, das PMS. Für uns Mädels. Dass Männer  bei jeder Mini-Krankheit den Heldentod sterben, haben wir ja bereits erörtert. PMS bei den Frauen ist lediglich ein geschicktes Manöver, ihren Jungs mal wieder ein bisschen Liebe abzuverlangen. Die Bedrohung der menstruierenden Oberzicke zieht immer!

Andererseits, ich muss eigentlich gar nicht so viel manövrieren und erpressen. Mein Hase ist nämlich so gut erzogen dass er auch ganz ohne prämenstruelles Syndrom immer total lieb ist. Er überlässt mir zum Beispiel immer die orangenen „Nimm 2s“ und isst selber die scheußlichen gelben. Welcher Mann macht das schon? 😉

Mich würde jetzt aber ganz unabhängig davon mal interessieren, wie Männer sich das PMS-Monster wirklich vorstellen, welche Erfahrungen sie persönlich schon gemacht haben und von den Mädels will ich natürlich bekräftigt kriegen, dass PMS nur ein alberner Mythos ist. Oder aber ein paar Tipps kriegen, was man unter Androhung von PMS-Ausbrüchen noch so alles bei seinem Partner rausholen kann 😉

In diesem Sinne, zickige Grüße an alle und einen speziellen an meinen „Orangenimmzweiüberlasser“!

Eure völlig unkomplizierte Praline

Aber mein Bärli hat gesagt….

Liebe macht nicht nur blind, sondern auch doof. Unschwer zu erkennen an den diversen Kosenamen die Verliebte sich da so geben…

Da werden Männer von den körperlichen Ausmaßen eines begehbaren Kleiderschrankes plötzlich zu „mein süßes Bärchen“, die dicke Wasserstoffblondine, die sonst an der Wursttheke Aufschnitt verschachert ist auf einmal das „sexy Engelchen“ und als ob diese realitätsfremden Vergleiche nicht eh schon peinlich genug wären, bedient man und frau sich auch noch der gesamten Tierwelt: Schnecke, Mausi, Bärli, Spatz,  Hase & Co.

Ok, das ist böse, ich geb’s zu. Vor allem weil ich selbst mich ja auch immer mal gern des ein oder anderen Kosenamens bediene. Mein „Hase“ hat eigentlich einen ganz passablen Vornamen, allerdings verwende ich den nur in Gesellschaft (und das ist der große Unterschied: meine Kosenamen verlassen nie die eigenen vier Wände. Ich würde lieber sterben als meinen Mann in Gegenwart seiner Kumpels „Schmusi“ zu rufen… ). Ein Vorname an sich ist aber eben äußerst unpersönlich. Ich mein, den kennen alle und benutzen alle. Ich hingegen möchte was ganz Individuelles für denjenigen Welchen. Gut, „Hase“ ist jetzt nicht sonderlich originell. Und im Hinblick darauf, dass Mutter Beimer aus der Lindenstraße ihren Sohn Klausi (der mittlerweile übrigens total fett geworden ist, ist Euch das mal aufgefallen?) immer „mein Hase“ nannte, ist „Hase“ eigentlich ends-peinlich. „Mein Schatz“ kann ich nimmer sagen, denn dann fängt Hase immer an zu lachen und imitiert dieses fiese Gollumdings aus dem Herrn der Ringe…. ungut, vor allem wenn „Mein Scha-a-atz….“ eigentlich die Einleitung zu einer Runde kuscheliger Zweisamkeit sein sollte…

„Muckerle“ mag er nicht, dabei fänd ich das voll süß. Aber ok, mit knapp 1,90 m ist er wohl einfach zu groß für ein Muckerle. Seine Freunde haben ihm den Spitznamen „Papa“ verpasst. Was lustig ist, nur kann ich keinesfalls den Mann mit dem ich mein Bett teile „Papa“ nennen. Geht nicht. Ist die ganze Erotik dahin. Fällt das also auch aus.

„Schnecke“ ist immer ganz nett, aber wenn man bedenkt dass die Schnecke an sich eigentlich volle Kanne eklig ist und manche Leute die ja salzen oder mit einem Messer auseinanderschneiden oder mit Schneckenkorn vergiften… dann ist das also auch wieder kein guter Name für den Menschen den man liebt.

„Mäuseschwänzchen“ ist süß. Hat meine Mama früher, als ich noch klein war, immer zu mir gesagt. Für einen Mann aber auch eher unpassend. Männer kriegen bei dem Wort „Schwänzchen“ die totale Krise. Egal wie lieb und süß wir das meinen, der Mann an sich fühlt sich da gleich seiner ureigensten Männlichkeit beraubt. Egal wieviel Testosteron er ausdünstet. Verniedlichungsformen gehen mal gar nicht.

Ihr seht, meine Suche nach dem perfekten Kosenamen dauert noch an. Die einen sind mir zu peinlich (ich will einfach nicht im Baumarkt an der Infotheke stehen und sagen müssen „Entschuldigen Sie, wo finde ich 5er Spax? Mein Bärli hat gesagt die braucht er ganz dringend….“), andere unpassend und wieder andere bring ich nicht über die Lippen (nein Hase, ich werde Dich nie und nimmer mit „König“ anreden… 😛 )

Vielleicht habt Ihr ja den ein oder anderen Tipp für mich? Oder verratet mir eure lustigsten, nettesten oder peinlichsten Kosenamen?

Ach so, was mich persönlich angeht, ich kann mit „Pralinchen“ gut leben. Auch mit Schatz und Maus und Spatzerl. Nur „Uschi“ find ich ned gut 😛

In diesem Sinne kuschlige Grüße an alle.
Euer Schätzchen

P.S.: Meine Kosenamen verlassen nie die eigenen vier Wände. Also erklärt sich von selbst, dass ich den Hasen aller Hasen frei erfunden habe. Oder doch nicht? 😉

Welttag der Männer

Heute ist „Welttag der Männer“. Und ich wäre nicht die Killerpraline, wenn ich diesen Tag nicht entsprechend würdigte. Normalerweise kommen die Männer in meinen Geschichten ja eher nicht so gut weg. Aber heute, am Männertag, will ich hier mal ganz offiziell dem Testosteron huldigen.

Ich hab eben mal eine Umfrage hier bei mir im Büro gestartet, was Männer eigentlich besser können als Frauen. Hier einige der Vorschläge: rülpsen, furzen, rückwärts-seitwärts einparken, heimwerken, grillen und saufen.

Mit „Rülpsen“ bin ich mal definitiv einverstanden. Mein Bruder zum Beispiel kann mit einem einzigen Rülpser „Alibabaunddie- vierzigräubeeeeeeeer“ sagen. Ich schaff das nicht und ich kann Euch gar nicht sagen wie sehr mich das wurmt und wie ich ihn um diese Fähigkeit beneide….

Was das „Furzen“ angeht. Ja, das können sie auch die Jungs. Wobei meine nicht ganz repräsentative Umfrage ergab, dass wir Mädels das auch draufhaben, nur sind wir dabei wesentlich diskreter und tuns halt nur dann wenn wir allein sind. Also den Beweis müsste man(n) dann in einem Praxistest erst erbringen. Wobei ich bezweifle dass sich eine Frau finden wird, die die Herausforderung annimmt 😉

Die Einparkfrage ist wohl so alt wie das Automobil selbst. In Zeiten von Park-Distance-Control und elektrisch verstellbaren Außenspiegeln zur bequemen Bordsteinkontrolle würd ich jetzt mal behaupten, dass wir Frauen den Jungs da in nichts mehr nachstehen. Gut, mein Schrottmobil verfügt über beides nicht, aber dafür ist es so klein, dass sogar ich es schaffe rückwärts-seitwärts zu parken. Und das obwohl ich kurzsichtig bin und aufgrund meiner viel zu spät diagnostizierten Dyskalkulie kein Gefühl hab für Abmessungen.

„Heimwerken“ ist zwar sicher eine Männerdomäne, aber ob das allein vom Können herrührt, wage ich zu bezweifeln. Ein Mann sollte wissen dass man nicht mittig über einem Lichtschalter die Wand anbohrt, weil da vermutlich eine Leitung drunter liegt. Aber er tut es trotzdem. Er ist ja ein Mann und über alles erhaben. Auch über Stromleitungen. Naja, aus Fehlern wird man klug 😛 Andererseits kenn ich einen ganz findigen Heimwerker, der mangels Erstzteil sein Bett einfach mit einer Dose „Erbsen und Möhrchen“ und zwei Dosen Thunfisch repariert hat. Ja Mädels, Mac Gyver lebt!

Bleiben jetzt noch grillen und saufen. Dass das mit dem Grillen nicht stimmt beweist ja schon obiges Foto, und was das saufen angeht, also da nehmen meine Mädels und ich es gern mit allen Männern auf, oder?

Tja, scheint, als gäbs nicht viel, worin die Männer uns überlegen sind… aber andererseits, und ich hab ja ganz am Anfang versprochen, heute mal lieb zu den Männern zu sein, manchmal macht Ihr einfach total super Sachen für uns Mädels und genau aus dem Grund lieben wir Euch. Klar „könnten“ wir vieles selber. Aber wir wollens halt ned machen und tun Euch deshalb immer schön, damit Ihr das macht. Reifen wechseln, Müll raustragen, Nägel in die Wand hauen, et cetera pp. Manches können wir auch nicht selber, wie etwa Kopfi kraulen oder Füße massieren. Und in solchen Momenten besinnen wir uns wieder und stellen fest, dass die ganze Emanzipationsscheiße doch eh fürn A… ist und MÄNNER EINFACH SUPER SIND!

In diesem Sinne,Mädels, was können die Jungs was wir nicht können? Wofür lieben wir sie und aus welchen Gründen würden wir Ihnen am liebsten an die Gurgel gehen?

Herzallerliebste Grüße an alle Männer.

Euer männerhassendes vergötterndes Pralinchen