Umgehend. Sofort. Also morgen. Oder nie.

Ach, wie einfach war das früher mit dem Geld. Dir wurde eine lustige Spardose geschenkt, handlich, stabil, aus lackiertem Holz und mit einem Grimm’s-Märchen-Motiv drauf. Die Oma hat Dir immer mal wieder ein paar Mark zugesteckt, die Du, natürlich noch vor Ihren Augen, dann brav OLYMPUS DIGITAL CAMERAreingeschmissen hast und einmal im Jahr war dann Weltspartag, die Mama hat den Schlüssel rausgerückt und stolz bist Du zur Sparkasse gelaufen, hast Deine siebenunddreissig Mark fünfzig ausleeren lassen und zur Belohnung einen Haufen Krimskrams geschenkt bekommen. Ein Malbuch, bunte Sticker und natürlich den obligatorischen Bogen Spielgeld, wo Du dann zuhause erstmal alle Pfennige und Zehnerl und Fuchzgerl rausgepfriemelt hast und dann wieder der King warst im Kaufmannsladen oder bei der Kinderpost.

Heute ist das nicht mehr so simpel. Ich hab zwar noch mein Kleingeld-Glas auf dem Kühlschrank stehen, aber bis da mal 37,50 drin sind, da vergeht schon mal ne Zeit. Irgendwann war nämlich mal mein letzter Weltspartag und statt Malbuch und Spielgeld hab ich mein erstes Girokonto bekommen. Und ich bin mir sicher, als ich dafür unterschrieben hab, stand wohl irgendwo ein klitzekleiner Passus im Kleingedruckten dass die Sparkasse jetzt sieben Zehntel meiner Seele besitzt. Aber was weißt Du als Teenager schon vom Kleingedruckten, geschweige denn von Seelen. Mit 15 tauscht Du die eh ohne nachzudenken sofort ein, wenn dafür nur der Hausarrest weg ist oder der süße Tom aus der 9b endlich mal checkt dass Du seine große Liebe bist. Von dem her, alles noch cool.

Die Regeln der Marktwirtschaft haben es vorgesehen dass Du erstmal ordentlich auf die Schnauze fällst mit Deinem Girokonto, weil jetzt hast Du ja eine niegelnagelneue EC-Karte und wozu ist das Ding denn gut wenn nicht um es zu benutzen? Unheimlich erwachsen schiebst Du bei H&M und Co. Deine Karte über den Tresen und ritsch-ratsch biep biep gehören Dir all die tollen neuen Sachen, über die Du Dich riesig freust, und zwar genau so lange bis Du merkst, dass Dein Geld nicht automatisch auf dem Konto bleibt nur weil Du ja jetzt mit Plastik zahlst. Irgendwann kommt die Erleuchtung über Dich und Du verstehst den Sinn hinter dem Wort „bargeldlos“, Scheiße verdammte!

Aber das legt sich und gehört wohl irgendwie zum Lernen dazu. Irgendwann hast Du’s verstanden und kommst halbwegs klar mit den Zahlen auf Deinem Kontoauszug. Plus ist gut, minus ist schlecht, ganz einfaches System. Im Laufe der Jahre summieren sich aber die Minuszahlen, weil plötzlich will da irgendein blöder Vermieter Kohle von Dir haben, für’s Wohnen, für’s WOHNEN! Ich hab noch nie für’s Wohnen bezahlt, ich hab ja immer nur mitgewohnt, also was soll das! Wer will schon Wohnen, wenn er sich auch neue Schuhe kaufen kann! Aber hilft ja nichts, Du hast also einen ordentlichen Betrag Minusgeld auf Deinem Auszug und daneben noch viele andere. Schließlich brauchst Du ein Telefon, und Internet, ein Handy, Strom (wenn schon wohnen, dann wenigstens nicht im Dunkeln), eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio, scheißegal ob du die nutzt, die muss einfach sein. Ja und natürlich noch den ADAC und überhaupt, GEZ! (A propos, warum wird GEZ eigentlich nicht gleich direkt über die Lohnabrechnung gemacht? Geht doch mit den anderen Zwangsabgaben auch?)

Eine ganze Latte an Minusposten hab ich übrigens mit Versicherungen. Wenn ich mir das jeden Monat so anschau, dann müsste mein Leben einschließlich Hab & Gut ja so wertvoll sein dass es zahlenmäßig gar nicht mehr erfasst werden kann. Dabei hab ich noch nicht mal was Besonderes, ein bißchen Auto, ein bißchen Haftpflicht und Hausrat, ein wenig Rechtsschutz und eine kleine Spaß-Versicherung zur Altersvorsorge, davon kann ich mir 2059 vielleicht mal ein Eis kaufen oder, wenn’s gut läuft eine neue Heizdecke.

Warum erzäl ich euch das alles? Weil ich letzte Woche mal meine Versicherung kontaktiert hatte. Ich hab eine einfache Frage gestellt und wollte darauf eine wennmöglich einfache Antwort. Der erste Sachbearbeiter sagte: „Ich klär das ab und rufe Sie am Mittwoch gegen 10:30 Uhr an.“ Der zweite antwortete auf meine E-Mail mit: „Kläre ich sofort ab und schreibe Ihnen die Daten dann spätestens morgen.“ So, „morgen“ war, ebenso wie „Mittwoch gegen 10:30 Uhr“ GESTERN und ich habe weder von Nr. 1 noch von Nr.2 auch nur einen Pieps gehört. Wahrscheinlich lachen sich die beiden noch immer scheckig, ganz nach dem Motto: „Stell Dir vor, hat die Frau doch tatsächlich ne Frage! Ne FRAGE!!! Hahaha, dabei hab ich die Provision von dem Vertrag doch schon vor Jahren auf den Kopf gehauen! Hahaha, unsere Kunden sind so lustig!“

Ich wollte jetzt heute nochmal nachhören und dann sollten mir die beiden Herren mal erklären was denn so schwer daran ist eine simple Information aus dem Rechner zu ziehen. Ich rechnete schon mit was wie „boah- suuuper-schwer, weil, also nämlich das mit dem Datenziehen wurde damals in der Schule nicht mehr unterrichtet, dafür gab’s aber ne Doppelstunde „Provision kassieren leicht gemacht“!“ Aber letzten Endes haben die zwei mir gar nichts erklärt. Der eine hat Urlaub, der andere ist krank. Aber ich könnte ja die „Service“nummer anrufen. „Servicenummer“, ja nee, is klar.

Manchmal wünsch ich mir einfach mein altes Sumsi-Konto zurück und die Holzspardose mit dem Rotkäppchen drauf. Dann würde ich wieder einmal im Jahr zur Bank laufen, meine Münzen zählen lassen und zur Belohnung können die mir ja jetzt eine Flasche Wein überreichen oder ein paar Pralinen. Mit Malbüchern hab ich’s nicht mehr so. Auf jeden Fall müsste ich mich dann nicht mit all dem Finanzkram beschäftigen, der mir sowas von gegen den Strich geht und sich vermutlich eh nicht lohnt, weil bis ich mal in Rente bin ist der Euro eh tot oder aber ich muss mit meinen paar Knutscherln noch ein paar Staaten retten, ich hab’s ja.

In diesem Sinne
„Don’t call us, we call you!“

Das mit den Grüßen klär‘ ich eben noch ab und schick sie Euch morgen, ok?

Eure Sparpraline

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… und ewig brennt das Licht!

Man sollt‘ ja meinen, sooo, jetzt hat se ja wieder ’nen festen Freund die Praline, da geht der Bedarf an Batterien und  elektrischem Gerät sicher wieder zurück.

Aber nee, nix is, je länger mein Schatz und ich zusammen sind, desto mehr brizzelts in der Leitung. Gut, ich geb‘ ja zu, meine Vorliebe für Dinge, die mit Strom funktionieren, ist schon enorm. Nicht umsonst besitze ich einen Wasserkocher in Form einer Kuh, der nach jedem Kochen leidenschaftlich muht. Oder einen Micky-Maus-Toaster, der nicht nur tolle Maus-Ohren auf die Toasts brennt, sondern auch noch beim Auswerfen der selbigen den Disney-Marsch pfeift.

Naja, zusammen mit dem sonst so hauhaltsüblichen Kram, als da wären Kühlschrank, Ofen, Kaffeemaschine, Waschmaschine, Trockner, Mikrowelle, mein heißgeliebter Pürierstab, Wasserkocher im Bad (für die Lockenwickler, logisch, oder? 😉 ), Fön, Computer, Laptop, Laptop-Boxen, Stereoanlage, Hometrainer, 4 Deckenlampen, 6 Stehlampen, Rasierapparat,  Bügeleisen, Mixer, Staubsauger, Handy1 und Handy 2, Wii-Konsole, Fernseher, DVD-Player 1 und 2, Aktenvernichter, Dunstabzugshaube, Lichterkette im Bad, Laminiergerät, Drucker, Digi-Cam 1 und 2, Akkubesen und zwei mp3-Playern, verfüge ich also über sage und schreibe 46 Elektrogeräte. Und da sind die „Kleingeräte“ im Schlafzimmer noch nicht mal mitgezählt. Und auch nicht der ganze Handwerkskram im Keller.

Aber weil mir das ja noch nicht reicht, hab ich mir gestern  Gerät Nummer 47 angeschafft. Einen Handstaubsauger. Braucht‘ ich unbedingt, Ihr habt ja keine Ahnung wie lästig Frühstückskrümel sein können. Also bin ich bei meinem Freund Thomas Phillips vorbeigefahren, hab ihm 13 Euro in die Hand gedrückt und er mir dafür einen sagenhaft stylischen Handstaubsauger. Tja, das war also gestern. Gegen halb vier. Seitdem hängt das blöde Ding an der Steckdose und lädt und lädt und lädt und lädt…. In der Bedienungsanleitung (die ich als brave Hausfrau natürlich aufmerksamst gelesen habe) steht drin, der Akku ist voll, sobald das rote Lämpchen, die sogenannte „Ladekontrollleuchte“ erlischt. Sie brennt jetzt seit dreiundzwanzigeinhalb Stunden.

Nun, nachdem mir das ziemlich suspekt vorkommt, hab ich eben mal bißchen gegoogelt, was denn so die übliche Ladezeit eines Handstaubsaugers ist. Die Standardantwort in diversen Foren ist immer: „Für eine Nutzdauer von ca. 10- 15 Minuten beträgt die Ladezeit etwa 16 Stunden.“ Ja nee, is klar. Gleich fahr ich los und hau dem dämlichen Thomas Phillips seinen Scheiß-Drecks-Akkusauger um seine Sonderposten-Ohren! 16 Stunden! Ist das ja schon übel, aber dreiundzwanzigeinhalb Stunden? Und das beknackte Licht brennt immer noch? Hallo-o? Geht’s noch? Ein anderer Staubsauger-Kunde, den ich in einem der Foren aufgegabelt hatte, hatte seine Errungenschaft nach 48 Stunden Ladezeit weggeworfen. Mal sehen, das wäre die Alternative. Aber erstmal bin ich noch geduldig und schreibe mal vorsichtshalber eine Bewerbung an E.ON, ob ich gegebenenfalls wieder bei denen arbeiten könnte, weil wenn das so weitergeht, dann komm ich entweder irgendwann qualvollst durch Kabelbrand um oder aber es erschlägt mich meine Stromnachzahlung. Wir werden sehen.

Bis dahin warte ich brav und lass‘ es hier in der Wohnung weiter brizzeln. Und für Euch gibt’s jetzt auch noch bißchen Strom. Aber auf die Ohren.

In diesem Sinne,

möge die Ladekontrollleuchte mit Euch sein!

 

Die zweite Kompetenzstufe

Habt Ihr schon mal von der „Zweiten Kompetenzstufe“ gehört? Nein? Ich auch nicht. Bis heute. Denn heute hab ich (mal wieder….) mit den rosaroten Jungs von der Telekom telefoniert und dabei von diesem sagenhaften Instrument der Kundenbetreuung erfahren.

Folgender Fall: Am Montag war unser Büro telefonisch nicht erreichbar. Man konnte zwar wegtelefonieren, jedoch zeigte es dann beim Angerufenen unsere Faxnummer an. Wer uns anrufen wollte, bekam die gute alte Leier: „Kein Anschluss unter dieser Nummer!“ zu hören. Dieses Problem wurde dann gestern behoben, allerdings funktioniert seit gestern Nachmittag das Internet nun nicht mehr. Ich also todesmutig die Nummer vom Telekom-Kundenservice gewählt und auch ziemlich flott einen Mitarbeiter dran gehabt. (Gut, „ziemlich flott“ ist übertrieben… erstmal hab ich mir einige Minuten Werbung für „Fernsehen mit der Telekom“ anhören müssen, ja danke auch, ganz lieb, ich will aber ned mit Euch fernsehen. Geht doch bitte einfach nur ans Telefoooon! Und dann kam natürlich noch der äußerst sinnige Hinweis, dass ich sämtliche technischen Anfragen auch gerne über den Online-Service erledigen könnte… ja klasse, können vor Lachen! Hallooooo? Online-Problembewältigung ohne Internetverbindung? Das möchte’ ich jetzt aber mal gezeigt kriegen! L )

Auf jeden Fall schildere ich dem netten, schlechtes fränkisch nuschelnden Herrn am andern Ende der Leitung mein Problem und er durchsucht mein Kundenkonto. Eine Minute, zwei Minuten, drei Minuten… ich wollt ihn grad fragen ob ich ihm nen Kaffee bringen soll, da redet er plötzlich doch wieder mit mir: „Also, Ihre Internetverbindung ist tot.“ Ja suuuuper Du Schnellchecker, weswegen ruf ich Dich eigentlich an? – „Warum das so ist, kann ich Ihnen aber gerade leider nicht sagen, die DSL-Prüfung in unserem System funktioniert momentan nicht. Aber ich gebe Ihren Fall sofort an unsere „Zweite Kompetenzstufe“ weiter, die werden sich umgehend darum kümmern und Sie dann auch gleich zurückrufen!“ Bevor ich noch irgendwas sagen konnte geschweige denn fragen konnte, was mit „gleich“ gemeint ist (sofort? Morgen? Nächstes Jahr im Juli?) hat er sich auch schon ganz freundlich fränkisch nuschelnd von mir verabschiedet und ich saß wieder da mit meinem Problem. Und nun warte ich ganz aufgeregt auf die „Zweite Kompetenzstufe“.

Was wird da nun wohl passieren? Klingelt jetzt irgendwo in einem hoch technisierten Superbüro ein rotes Telefon und James Bond himself sagt: „Agenten, Alarmstufe Rot! In Landshut liegt ein DSL-Anschluss brach!“ Daraufhin erscheint dann wie aus dem Nichts ein zwanzigköpfiges rosarotes Super-Einsatzkommando, greift zu rosaroten Kalaschnikows und macht sich im rosaroten Super-Heli auf den Weg nach Niederbayern, um dort bei eisigen Minusgraden den Boden vor unserem Büro aufzugraben (mit bloßen Händen versteht sich!) und die Ursache der Störung zu beheben? Sobald der Fehler lokalisiert ist (ein Marder hat ein Kabel angebissen oder so….) klopfen sich die rosa Jungs alle auf die Schulter und beglückwünschen sich gegenseitig zum erfolgreich gelösten Fall?

Oder aber, und das halte ich für wesentlich wahrscheinlicher, bedeutet „Zweite Kompetenzstufe“ einfach nur, dass der Call-Center-Futzi am Telefon sich lediglich nicht zu helfen wusste und auf die Schnelle mit einem so beeindruckend klingenden Wort wie „Zweite Kompetenzstufe“ ( vergleichbar mit „Christkind“, „Osterhase“, „Weltfrieden“) von sich ablenken wollte und nun in aller Ruhe sein Halb-Zehn-in- Franken-Frühstück zu sich nimmt und mein DSL-Problem im Nirvana einer rosaroten Kläranlage verschwindet?

Wir werden sehen…. Falls es die sagenumwobene „Zweite Kompetenzstufe“ tatsächlich gibt, bin ich mal gespannt, wie kompetent die wirklich ist. Falls die es schaffen sollten das Problem heute noch zu lösen, dann wird ich all meine im Moment noch begründeten Zweifel über Bord werfen und künftig bei allen Problemen die „Zweite Kompetenzstufe“ zu Rate ziehen (kaputtes Auto, leeres Konto, meckernder Mann…. Hach, was wäre das für eine kompetente Welt…..) 😉

In diesem Sinne,

kompetenteste Grüße

Eure rosa Praline

Beziehungskiste oder: O2 can do!

Manchmal ist es gar nicht so übel, eine Sekretärin zu sein. Die Sekretärin öffnet nämlich im Allgemeinen die Post und auch wenn das meistens eine äußerst öde Angelegenheit ist: manchmal stecken geniale Überraschungen drin (von denen Cheffe dann natürich nix erfährt, denn die Sekretärin packt selbige gleich mal ganz dezent in ihre Handtasche. Man sieht, schon wieder ein Grund mehr für große Taschen… 😉 ).

Letzte Woche kamen gleich zwei Päckchen an. Beide Male von unserem Mobilfunkprovider O2. Im ersten Päckchen war ein „Konferenzpaket“, bestehend aus Notizblock, Konferenz-Schildchen, Kaffee und Keksen.  Die Kekse konnt ich nicht mehr fotografieren, weil die hab ich gleich mal auf die Schnelle verputzt. Aber das Schildchen hab ich mit nach Hause genommen, ich überlege ob ich es an die Klotür hängen soll… 😉

Und weil so eine Sekretärin sich über Werbegeschenke immer wahnsinnig freut, hat O2 gleich noch eins nachgelegt und ein paar Tage drauf ein weiteres Päckchen geschickt. Der sinnige Aufdruck auf selbigem lautete „Beziehungskiste“ und drin waren mal genialst hammerleckere Pralinen. Im Übrigen Pralinen von Feinkost Käfer, also da sieht man mal, für welch noblen Werbegags hier unsere Mobilfunkgebühren verschleudert werden 😛

beziehungskiste

Logisch dass eine Sekretärin namens Killerpraline sich über Pralinen freut. Aber ganz ehrlich, ich freu mich über jedes Werbegeschenk. Schon einschnöder Gratis-Kugelschreiber löst wahre Glücksgefühle in mir aus, wenn ich dann noch ein Feuerzeug dazu bekomm, der Wahnsinn! Auch in der Apotheke gibts immer reichlich Nippes, die blöden Apotheken geben meistens nur ne Packung Taschentücher dazu, aber wenn man sich ein bißchen Mühe macht und einige Apotheken testet, dann kann man prima Badeöle, Hustenbonbons oder auch mal eine Flasche Sauerkrautsaft abstauben. Nicht dass Sauerkrautsaft so besonders lecker wäre, aber hey: geschenkt ist geschenkt, oder? 😉

Lustig wird diese ganze Werbeschenkerei immer kurz vor Weihnachten. Und ich freu mich auch heuer schon wieder wie ein kleines Kind auf all die Vertreterbesuche hier im Büro, weil jeder zum Dank für die „gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr…blabla blub“ ein kleines Paket da lässt. Da gibts edle Weine, exklusive Süßigkeiten, Fresskörbe mit italienischem Schinken, aber auch mal ein flauschiges Handtuch oder eine schicke Blumenvase.  Wir unterteilen unsere Lieferanten und Kunden zur Weihnachtszeit immer in die „Guten“ und die „Lästigen“. Die Guten sind eben die, die tolle teure Präsente bringen, wie eben Wein und diverse Fressalien, die Lästigen sind die, die jedes Jahr einen blöden Kalender und ein nutzloses Mini-Notizbuch in den Briefkasten werfen. Spätestens im Januar entsorgen wir dann 30 blöde Kalender im Altpapier und versorgen jeden, der auch nur ansatzweise einen Fuß über unsere Schwelle setzt mit Notizbüchern. Das kann auch mal der Briefträger oder der komische Kerl von der Müllabfuhr sein, egal, Hauptsache, der Mist ist weg.

Um die guten Werbepräsente wird natürlich ein wenig gestritten, wobei, wie eingangs erwähnt, ich hab da den Sekretärinnenbonus, sprich ich nehm’s entgegen, also gehört es mir. So bin ich bereits zu einem ansehnlichen Weinkeller gekommen, darf mich stolze Besitzerin einer elektrischen Pfeffermühle nennen und kann neuerdings mit einer edlen Reisenthel-Tasche meine Einkäufe erledigen. Außerdem sind noch Gutscheine von Douglas, Müller und Media-Markt da. Gut, gierig wie ich bei Werbegeschenken bin, hab ich auch ein Set an königsblauen Handtüchern eingesackt, die ich aber nie benutze, weil mir das riesengroße OMV-Logo einfach zu peinlich ist, um es in mein Bad zu hängen. Und ich könnte mittlerweile auch eine Art Mac-Gyver-Museum eröffnen, denn wenn ich jetzt sag ich besitze geschätzte 3000 Kugelschreiber und ebensoviele Feuerzeuge, Schlüsselanhänger (wahlweise mit Karabiner oder LED-Lampe), dann ist das noch bescheiden gesprochen.

Ich weiß nicht warum, aber bei Dingen, die kein Mensch sonst haben will, ist Pralinchen immer ganz vorn dabei. Denn auch den 3001. Kugelschreiber kann sie bestimmt mal irgendwann ganz dringend brauchen….

Ich wär ja dafür dass sich alle unsere Lieferanten und Kunden dieses Jahr ein Beispiel an O2 nehmen. Denn mit Edelpralinen kann man nix falsch machen. Keine Kalender bitte, keine unbrauchbaren Mini-Notizblöcke, nur feinste allerleckerste Schoki bitte. Ach ja, und wenn einer noch nach Weihnachten mit nem Gutschein zur Fettabsaugung vorbei kommt, hätt ich natürlich auch nix dagegen. Könnt ja OMV dieses Jahr machen.  „Wir entsorgen Ihr Altöl und Ihr Weihnachtsfett!“ Wär doch mal was.

In diesem Sinne, fröhliches Abgreifen!

Eure Werbepraline

(K)ein unmoralisches Angebot

Ich weiß schon warum ich bei „Anrufer unbekannt“ nicht gern ans Telefon gehe. Ist nämlich in 99% aller Fälle irgendein Idiot, der mir was verkaufen will.

So wie heute. Ich hab mir vor kurzem bei einem großen deutschen Versandhandel einen Staubsauger bestellt. Ihr wisst ja, mit Haushaltsgeräten steh’ ich ja in letzter Zeit etwas auf Kriegsfuß, nur ohne Staubsauger kann ich nun mal nicht leben, also habe ich diese Investition tätigen müssen. Er wurde auch prompt geliefert, klein, leicht, wendig, 2000 Watt, Ferrari-rot, 99 €. Ein 1-A-Gerät. Die Kundin ist hoch zufrieden.

Nun klingelt heute mein Telefon, „Anrufer unbekannt“, und aus irgendeinem mir selbst nicht erklärlichen Grund bin ich dran gegangen. „Schönen guten Abend, mein Name ist blablabla von Ihrer blablabla-Kundenbetreuung!“ Ich zucke zusammen, verdrehe die Augen und schwöre mir selbst feierlich, niiiiieee wieder einen Anruf von unbekannt anzunehmen. „Ja, guten Abend?“ – „Frau Killerpraline, Sie haben bei uns vor kurzem Ihren neuen Staubsauger erworben?“ Hm, hab ich. Und Du Depp rufst jetzt mich jetzt an um Dir diese Info bestätigen zu lassen, oder was? – „Äh, ja? Und?“- „Nun, wir haben heute ein ganz besonderes Angebot für Sie als Premium-Vorzugskundin!“ Ich? Premium-Vorzugskundin? Ich, die ich immer tausend Sachen bestelle, neunhundertneunundneunzig davon wieder zurückschicke und mit den Dingen, die ich behalte, ständig im Zahlungsverzug bin? Premium-Vorzugskundin? Na gut, jetzt hat er mich dran, also hör ich mir seinen Senf halt mal an. „Aha. Und was für ein Angebot haben Sie für mich?“ Ganz begeistert über mein geheucheltes Interesse legt er los: „Wir bieten Ihnen heute die einmalige Chance den neuen Superstaubsauger der Marke MX Schießmichtot im Vorteilsangebot zu kaufen. Drei Stück zum Preis von zwei und ein Extra-Mikrofaserset gibt es gratis dazu!“ Ich muss lachen. Hallo, hab ich nicht eben gerade einen nagelneuen Staubsauger gekauft? Und selbst wenn nicht, warum bräuchte ich drei Staubsauger auf einmal? Ich stelle meinem persönlichen Premium-Vorzugskundenbetreuer diese Frage und er ergeht sich in seinem Plädoyer für den Staubsauger-Vorteilspack wie ein Staatsanwalt auf Speed. Hört gar nicht mehr auf zu labern. Ich könnte doch überall in meinem Haus einen deponieren, dann spare ich mir das Rumzerren des einen Geräts durch alle Etagen. Hm, ich wohne in einer Zwei-Zimmer-Wohnung. Das hieße ich hätte mehr Staubsauger als Zimmer. Ja aber, wenn das so ist, könnte ich doch die Staubsauger verschenken? Logisch. Dass ich da nicht von alleine drauf gekommen bin? Ich verschenk immer Blumen und Süßigkeiten und Bücher, dabei wäre es doch viel passender einfach Staubsauger zu verschenken! „Denken Sie an Weihnachten!“ sagt er. Hallo? Wir haben August? Und ganz abgesehen davon, wer wünscht sich zu Weihnachten schon einen Staubsauger? „Fragen Sie in Ihrer Familie, bei Ihren Freunden, Sie werden überrascht sein, wie viele Menschen gerade jetzt darüber nachdenken einen Staubsauger zu kaufen!“ Echt? Ja Du, wenn das so ist, ruf ich natürlich gleich mal meine 37 allerbesten Freundinnen an und mach sie zur Schnecke, warum sie mir nicht längst erzählt haben, dass sie einen Staubsauger brauchen. Ob’s wohl Mengenrabatt gibt, wenn ich sagen wir mal zehn Vorteilskundenvorteilspacks kaufe?

Ganze zehn Minuten meines Lebens hat mir der Penner mit seinem bekloppten Angebot heute gestohlen. Irgendwie wollte er es nicht begreifen, dass ich keine Verwendung für drei, bzw. mit meiner eigenen Neuanschaffung VIER Staubsauger habe. Ganz zum Schluss hat er sogar noch versucht mich mit den Gratis-Mikrofasertüchern zu ködern. Nee, is klar. Ich kauf für knapp 300 Euro drei Staubsauger nur um ein paar neue Wischlappen abzugreifen. Die Welt ist verrückt. Als er es endlich begriffen hat, dass er mit mir heute keinen Deal machen kann, fragt er noch, ob er mich denn bei anderen Angebotsaktionen wieder anrufen dürfe. Ich war versucht ihm zu sagen dass er sich gerne melden kann, wenn er mir mal drei Paar Buffalo-Stiefel zum Preis von einem Mikrofasertuch-Set anbieten kann, aber vernünftigerweise hab ich einfach gesagt: „Nein, bitte rufen Sie mich nicht mehr an. Und bitte vermerken Sie in Ihrer Datenbank dass ich keine Telefonwerbung wünsche. Guten Abend.“ Leider hab ich nicht mehr gehört, was er geantwortet hat, weil ich gleich aufgelegt habe. Hätte ein „blöde Kuh“ sein können. Vielleicht aber auch der erste Schluchzer in einer Serie von Heulkrämpfen über seinen frustrierenden Scheiß-Job. Ich weiß es nicht.

In diesem Sinne,

heute ganz speziell nur für Euch: Drei Grüße zum Preis von einem und ein Gratis-Bussi oben drauf!

Eure Premium-Vorzugspraline

Automobile Halluzinationen

Ihr erinnert Euch an mein Parkhaus-Desaster? Pralinen abschleppen für Anfänger?

Tja, nun war ich gestern wieder fast soweit. Langsam glaube ich auf meiner kleinen schwarzen Rennsemmel liegt ein Fluch.

Nachdem mein Gefährt vor zwei Wochen aus dem Parkhaus abgeschleppt und in die Werkstatt meines Vertrauens verfrachtet wurde, ist es dort am nächsten Morgen natürlich, viva la Vorführeffekt, einwandfrei angesprungen. Der Cheffe hat den Fehlerspeicher ausgelesen, das Auto erkannte den Schlüssel nicht mehr, Bingo, Fall erledigt. Ich fahr nun also glücklich und zufrieden wieder durch die Gegend, als ich gestern plötzlich selbiges Problem wieder habe. Ich steig ein, lass den Wagen an, er dreht durch, aber zünden? Fehlanzeige. Werkstatt angerufen, hm, großes Fragezeichen, vielleicht Wegfahrsperre defekt? Leider macht meine Werkstatt grad Betriebsurlaub, außerdem kann das Problem, sofern es die Codierung der Wegfahrsperre betrifft, nur eine Vertragswerkstatt beheben. Na prima 😦

Ich weiß nicht was Ihr für Erfahrungen mit Landshuts phänomenalem Exklusiv-Aus-Liebe-zum-Automobil-Vertragshändler gemacht habt. Ich keine guten. Ich erinnere mich an eine Zeit, ist schon ein paar Jahre her, als mein damals noch relativ neues Auto, ständig während der Fahrt ausging, und den Geruch von verschmortem Gummi hab ich immer noch in der Nase. Damals wurde ich etliche Male in besagte Vertragswerkstatt geschleppt und jedes Mal bin ich mit einem reparierten Auto und einer Rechnung über etliche hundert Euro wieder von dort weggefahren. Zweimal kam ich bis nach Hause. Das letzte Mal immerhin bis zu Media Markt (für Nicht-Landshuter: Der Media-Markt ist gleich um die Ecke der Werkstatt). Dreimal haben die Vertragsprofis auf gut Glück irgendwas ausgetauscht, bis sie beim vierten Mal endlich festgestellt haben, dass die komplette Verkabelung hinterm Zündschloss schon total durchgeschmort war. Super-Sache. Wenn man als Frau in eine Autowerkstatt kommt und sagt, es riecht nach verschmortem Gummi, dann werden zwar anzügliche Witze gerissen, aber der Hinweis, dass vielleicht tatsächlich Gummi verschmort ist, der wird nicht wahr genommen. Immerhin, nach ein wenig Streiterei bzgl. Garantie und Kulanz ging diese Geschichte für mich noch ganz gut aus, allerdings hab ich seitdem die Vertragswerkstatt nicht mehr betreten.

Aber gestern halt dann doch wieder. Musst’ ich ja. Ein freundlicher Vertragswerkstättenmechaniker hat sich auch gleich meiner angenommen und ich hab ihm mein Problem geschildert. Ungläubig folgte er meinen Ausführungen darüber dass das Auto mal anspringt, und dann mal wieder nicht. „Gibt’s nicht“ sagt er. „Gibt’s wohl“ sag ich. Hallo, was meint er denn, ich bring mein Auto zur Reparatur, obwohl gar nichts fehlt, nur weil der Vertragswerkstättenkaffee so lecker ist oder was? Er schließt also dieses lustige Fehlersuchgerät an (nach telefonischer Rücksprache bei seinem Meister wohlgemerkt… der arme Kerl wusste nämlich nicht mal wo es bei meinem Auto angeschlossen werden kann…ähem… „Ihre Vertragswerkstatt- Ihre Profis!“, oder?), liest den Fehlerspeicher aus und natürlich meldet dieser nichts. Prima. Ich versuche mit meinen bescheidenen Kenntnissen bzgl. Kraftfahrzeugelektronik ein bisschen Konversation mit dem Herrn zu betreiben und stelle meine eigenen Mutmaßungen an. Wegfahrsperre? Kraftstoffpumpe? Zündkerzen? Zündanlassschalter? Doch er beharrt darauf, dass alle diese Defekte im Fehlerspeicher erscheinen müssten, wenn sie denn da wären. Aha. Gut, dann bilde ich mir das also einfach nur ein. Sein kompetenter Vorschlag: Wenn er das nächste Mal nicht anspringt, dann in die Werkstatt kommen. Super-Idee, was hab ich denn grad gemacht? „Ja, ich meine ja, wenn er NICHT anspringt!“ „Ja, und ich sage Ihnen dass er vor einer halben Stunde NICHT angesprungen IST! Zehn Minuten später IST er angesprungen!“ „Kann nicht sein, er läuft doch!“ „Ja und vorher lief er eben NICHT!“ „Aber Sie sind doch mit dem Auto hergefahren!“ „Ja, bin ich. Weil er nach etlichen Versuchen dann wieder angesprungen ist.“ „Gibt’s nicht. Entweder er springt an oder er springt nicht an.“ „Ja Sie sind der Fachmann. Holen Sie mich denn nächstes Mal ab, wenn er mal wieder NICHT anspringt?“ „Aber selbstverständlich. Dann rufen Sie einfach an und wir suchen den Fehler!“ „Suchen Sie den Fehler jetzt!“ „Geht nicht, er ist Ihnen ja angesprungen!“ „Ja, und wenn er nächstes Mal nicht anspringt und Sie holen ihn ab und er springt dann nach einiger Zeit doch wieder an? So wie jetzt eben auch?“ „Hm, ja dann weiß ich mir auch keinen Rat. Wir könnten jetzt nach und nach alle in Frage kommenden Teile tauschen, aber ich sage Ihnen gleich, das wird eine Suche ins Blaue hinein.“ Ich lehne dankend ab und erinnere mich an die zahllosen früheren „Suchen ins Blaue hinein“.

Manchmal bin ich echt so müde. Ich warte eigentlich nur noch auf den Tag, wo ich morgens zum Bäcker gehe und der mir dann sagt: „Also grundsätzlich könnte ich Ihnen gerne Brot verkaufen. Wenn Sie jetzt gerne Roggenbrot hätten, könnte ich mal schauen, ob wir welches haben. Sie könnten aber auch Dinkelbrot essen. Tut Ihnen vielleicht gut. Wenn Sie mir konkret sagen können, womit Sie Ihr Brot belegen möchten, dann finde ich vielleicht was anderes Passendes. Aber einfach so Brot, nein, tut mir leid, das geht nun wirklich nicht.“

Immerhin, ich kam von der Werkstatt weg. Der Wagen ist angesprungen. Ich kam von Lidl wieder weg. Der Wagen ist angesprungen. Und auch von Edeka. Auch da ist er angesprungen. Wahrscheinlich komm ich heute Abend auch von zuhause weg. Weil er anspringt. Und wenn ich dann heute Nacht um drei nach Hause fahren will, springt er vermutlich nicht an. Aber der nette Herr von der Profiwerkstatt sagt ja das gibt’s nicht. Also bitte, was reg ich mich überhaupt auf. Ist ja alles nur Einbildung.

In diesem Sinne, gute Fahrt.

Eure Vertragspraline

Telekom oder Herr Verdot macht Mittag

Ich hab ja eh schon ein Trauma weg. Meine ganz speziellen Erfahrungen mit den rosaroten Dumpfbacken der Telekom könnten ein ganzes Buch füllen. Und hätt ich nicht so einen beschwerdegeilen Rechtsanwalt (Grüße hiermit an Dich!), dann wär ich schon längst im Irrenhaus oder aber in der Privatinsolvenz (ja, 30 000 Online-Minuten kosten eine Menge Geld! Flatrate? Wie, Flatrate? Sie haben eine Flatrate? Ach, sogar eine Auftragsbestätigung dafür? Das ist ja toll! Wo haben Sie die denn her? Ach von uns? Hm, ich seh da gar nix. Ihr Vormieter hatte keine Flatrate! Aha, aber Sie haben jetzt eine Flatrate. Wahnsinn. Ja, nee, dann stellen wir das natürlich um. Kann aber sein dass Sie noch ein Jahr lang Rechnungen bekommen die Sie nicht verstehen werden. Aber wir vom Kundenservice sind natürlich gerne für Sie da. Schreiben Sie doch mal an unsere Geschäftsleitung, denen da oben ist nämlich eh das Klopapier ausgegangen. Stellungnahme? Nie gehört, was ist das? Ach, und eine Rückbuchung? Eine Entschädigung? Ja, das ist doch hier kein Wunschkonzert. Einen Mahnbescheid biete ich Ihnen an, wie wärs damit? Flatrate… tz tz tz… wo gäbs denn sowas? Im Übrigen, den Rechtschreibfehler den wir in Ihrem Namen haben können wir nicht einfach so korrigieren. Dafür müssten Sie uns schon eine Ummeldung schicken! Eine Flatrate. tz… worauf die Kunden alles kommen….)

Auf jeden Fall musste ich heute beruflicherseits da mal wieder anrufen. Nach einem fünfminütigen Flirt mit der Computerstimme (jaaaaaa, ich will verdammte Scheiße nochmal einen Mitarbeiter sprechen!) musste ich nur noch wenige zwanzig Minuten in der Warteschleife verbleiben um dann mit dem freundlichen Herrn Verdot verbunden zu werden. Der Name ist eh egal, ham ja eh alle Pseudonamen da drin (übrigens O-Ton vom Azubi im T-Punkt…. denkt mal drüber nach!). Ich schildere Herrn Verdot mein Problem klar und deutlich: Bitte stellen Sie folgende Rufnummer xxx auf Telekom zurück. Wir haben den Fremdanbieter gekündigt. Darauf Herr Verdot: „Äh… äh… ja… also… äh… möchten Sie einen Einzelverbindungsnachweis für Ihre Gespräche?“ Darauf ich wieder: „Nein. Nur eine Rückstellung der Rufnummer.“ Er wieder: „Ja… äh… wie, Rückstellung?…äh…äh…“ Und klack. Tut tut tut. Danke fürs Gespräch. Hat mir des Arschloch einfach aufgelegt. Servicewüste Deutschland, deine rosaroten Freunde machen Dir alle Ehre.

Ich wünsche Herrn Verdot in jedem Fall eine schöne stressfreie Mittagspause. Und möcht mich bei ihm entschuldigen dass ich ihn gestört hab. Ist ja auch blöd, gell, wenn mitten unter der Arbeitszeit dauernd diese lästigen Kunden anrufen. Also sorry Herr Verdot. Es tut mir aufrichtig leid. Der Blitz soll Sie beim Scheißen treffen!